Dienstag, 10. April 2018

Zehn Fragen an Alexandra Zöbeli

© Carole Fleischmann

Alexandra Zöbeli begeistert regelmäßig mit schönen Romanen, die in den zauberhaftesten Landschaften Groß- britanniens spielen. Ihr neuester Roman "Der Pub der guten Hoffnung" ist gerade erschienen und führt die Leser  mit der Hauptfigur Sam in die raue Landschaft von Wales und dem Mount Snowdon. Für Sarahs Bücherregal hat sie jetzt den Fragenbogen "Zehn Fragen an..." beantwortet. 




1) Am frühen Morgen - Kaffee oder Tee?

Tee und später am liebsten einen Cappuccino.

2) Wofür sind Sie dankbar?

Dass ich das Glück habe in einem Land zu leben, in dem Frieden herrscht. Für meinen Mann, meine Familie, meine beiden vierbeinigen Kumpanen und meine Freundinnen. Dass wir Arbeit haben, ein Dach über dem Kopf, gesund sind und dafür, dass ich so wunderbare Leserinnen und Leser habe. Ich könnte noch weiter aufzählen, denn ich bin wirklich dankbar, so ein Glückskind zu sein.

3) Urlaub – in die Berge oder an den Strand?

Rumliegen liegt mir gar nicht. Bei einem Strandurlaub auf den Malediven wurde ich wohl aus lauter Langeweile krank *lach*. Auch wenn ich das Meer wirklich sehr liebe, brauche ich etwas mehr als „nur“ Strand. Daher würde ich mich wohl für die Berge entscheiden, diejenigen am Meer *grins*… Mount Snowdon in Wales zum Beispiel.

4) Ihr Lieblingsbuch?

Ein Lieblingsbuch habe ich eigentlich gar nicht. Ich lese viel und gern, weil ich süchtig nach Geschichten bin. Ich gestehe aber, dass ich ein Buch selten mehr als ein Mal lese. Ich mag aber die Bücher von Katie Fforde, Robin Pilcher, Barbara Delinsky und Luanne Rice. Sie zaubern mir immer wunderbares Kino in den Kopf.

5) Ihr Tipp, wenn es mal stressig wird?

Ruhe bewahren und eines nach dem anderen erledigen. Flippt man nämlich aus (was ich auch ganz gut kann), kann man nicht mehr logisch denken und kriegt gar nichts mehr gebacken. Manchmal hilft auch eine kurze Teepause einzulegen, um danach wieder konzentrierter an die Sache rangehen zu können.

6) Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?

The Walled Garden von Jules Hudson. Das ist kein Roman, sondern ein Gartenbuch über die Geschichte der englischen Walled Gardens. Natürlich gewährt das Buch auch Einblicke in diverse britische Gärten, die ich unbedingt besuchen möchte😊.

7) Welches Buch können Sie immer wieder lesen?

Hmm, wie oben geschrieben, ich lese kaum ein Buch zwei Mal. Lieber habe ich immer wieder neue Geschichten, da kann ich einfach nicht genug davon kriegen.

8) Ihr Berufswunsch als Kind?

Oh, ich glaube, da gab es einiges wie Köchin, Konditorin, Tierärztin, Tierpflegerin, Bäuerin, Seiltänzerin, … Als ich den Film „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ gesehen hatte, wollte ich auch kurz mal Schauspielerin werden, damit ich mit Michael Douglas durch den nächsten Urwald rennen konnte … Tja, da ich aber weder Talent noch das Aussehen habe, habe ich mich am Ende zu einer Ausbildung als Kauffrau entschieden.

9) Mit wem würden Sie gerne einen Tag Ihr Leben tauschen?

Mit meinem Kater. Der darf am Morgen liegen bleiben und meint höchsten, ob wir bitte die Haustür leise von aussen schliessen könnten, damit er nicht aufwacht. Wenn er sein Futter nicht mag, wird es so lange stehen gelassen, bis Frau Zweibeiner ihm etwas anderes serviert, damit er nicht tot umfällt. Es wird ihm die Tür aufgehalten und der Bauch gekrault, wenn er mal von seinem Mittagsschläfchen an der Sonne zurückkehrt. Irgendwas mache ich wohl einfach falsch in meinem Leben *seufz* :o).

10) Und zum Abschluss - Sie haben drei Wünsche frei! Was wünschen Sie sich?

1. Wunsch: Dass wir Menschen mit den Tieren endlich anständig umgehen und sie als Lebewesen und nicht als Dinge behandeln.

2. Wunsch: Dass wir respektvoller miteinander umgehen. Damit meine ich, dass ein „Danke“, „Bitte“, „Hallo“ und „Tschüss“ wieder selbstverständlich werden sollte. Dass es einem wirklich interessiert, wenn man den anderen fragt: „Wie geht es dir?“
Manchmal habe ich den Eindruck, wir benehmen uns nicht viel anders als Trump, mit seinem „America first“. Jeder schaut in erster Linie nur noch für sich, das finde ich sehr bedenklich.

3. Wunsch: Mein letzter Wunsch ist ein egoistischer: Ich wünsche mir Gesundheit für meine Familie, meine Liebsten und nicht zuletzt auch für mich selbst.

Hier geht es zu meiner Rezension von Alexandra Zöbelis neuem Roman "Der Pub der guten Hoffnung". Doch auch die anderen Romane der Autorin kann ich nur empfehlen. Bisher erschienen sind folgende Titel:





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