Donnerstag, 29. März 2018

Anna Romer "Der Schattengarten"


Vor Jahren ist Lucy aus Melbourne, ihrer Heimatstadt, geflohen, weil sie von ihrer großen Liebe abgewiesen wurde. In London hat sie sich ein neues Leben aufgebaut und ist inzwischen verlobt. Doch ein Brief ihres Großvaters holt sie zurück. Er müsse ihr etwas zeigen, was alles erklären würde. Etwa auch den Tod ihrer Mutter, den Lucy nie verwinden konnte? Sie kommt zurück, doch bevor sie mit ihrem Großvater sprechen kann, verstirbt er. Lucy muss sich jetzt selbst auf die Suche nach den Hintergründen ihrer Familiengeschichte machen.
„Der Schattengarten“ von Anna Romer ist eine schöne Familiengeschichte, die mich jedoch einfach nicht richtig packen konnte. Lucy ist zwar die Hauptfigur und die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt, dennoch war sie für mich die ganze Zeit nicht richtig greifbar. Die Rückblenden, die die Autorin immer wieder einschiebt, haben mir weitaus besser gefallen als die aktuelleren Stellen. Auch wenn die Story in der Vergangenheit spannend beschrieben wurde, fehlte mir ein wenig der rote Faden, mehrere Elemente liefen hier für mich durcheinander. Einmal der Tod von Lucys Mutter, der in den 70ern passierte, dann aber auch das Verschwinden ihrer Großmutter in den 30ern und das plötzliche Auftauchen eines Mädchens, ebenfalls in den 30er Jahren. Hier hätte ich mir eine straffere und klarere Struktur gewünscht, die deutlich zu einer Auflösung geführt hätte. So waren mir alle Elemente der Erzählung zu wenig miteinander verbunden.
Leider konnte mich „Der Schattengarten“ von Anna Romer nicht richtig überzeugen, besonders die Hauptfigur war mir einfach zu unscharf. Die Story an sich hätte mit einer klareren Struktur sehr spannend sein können, so tröpfelt mir die Handlung einfach etwas zu sehr dahin. Kein schlechtes Buch, aber in dem Genre gibt es weitaus besseres zu lesen.

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Hier geht es zur Leseprobe und weiteren Informationen des Goldmann Verlags. 


Mittwoch, 28. März 2018

Sam Bourne "Der Präsident"


Ein US-Präsident der narzistisch ist, leicht größenwahnsinnig und zu Kurzschluss- reaktionen neigt – dass uns das bekannt vorkommt, ist sicher kein Zufall. Nachdem er in einer Nachtaktion beinahe Nordkorea mit Atomsprengköpfen bombardiert hätte, beschließen der Verteidigungsminister und sein Stabschef, dass sie diesen Präsidenten ausbremsen müssen, wenn er nicht die ganze Welt in die Zerstörung treiben soll. Als ihr erster Plan scheitert, scheint ein Attentat die einzige Lösung, um Schlimmeres zu verhindern. Doch das ist nicht so einfach, wie es vielleicht klingen mag – auch nicht für den Verteidigungsminister.
Sam Bourne schreibt seinen Thriller sehr offensichtlich in Anlehnung an die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten. In seinem fiktiven Roman lässt er den namenlosen Präsidenten die Atomcodes aktivieren, erst in letzter Minute kann ein Unglück verhindert werden, die Öffentlichkeit erfährt davon natürlich nichts. Die Story ist sehr spannend angelegt und auch die Figuren sind eigentlich gut eingeführt in die Geschichte und bieten viel Potential. Leider hat mich die Zusammenführung der beiden Erzählstränge um den Stabschef und den Verteidigungsminister und andererseits eine Mitarbeiterin des Weißen Hauses, die Ermittlungen anstellt, nicht überzeugt. Ihre Figur war einfach nicht stark und selbstbewusst genug, um als Rechtsberaterin im Weißen Haus zu überzeugen. Mir fehlte als Leser ein Protagonist, mit dem ich mich in irgendeiner Weise identifizieren konnte, leider hat Bourne es nicht geschafft, diese Figur in die Story einzubinden. Alle waren mir durchweg eher unsympathisch und so konnte mich die Geschichte nicht richtig mitnehmen. Zudem fand ich es etwas zu einfach, so offensichtlich Präsident Trump als Charakter zu kopieren und als Romangrundlage zu verwenden.

Ich hatte mir von „Der Präsident“ etwas mehr erwartet, mir fehlten die Spannung und eine Hauptfigur, die die Story für den Leser nachvollziehbar macht, indem er mit ihr sympathisiert. Vom Ansatz her finde ich Sam Bournes Idee ganz gut, bei der Umsetzung wäre aber mehr drin gewesen.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Bastei Lübbe Verlags. 

Dienstag, 27. März 2018

Matthias Kröner "MM City. Hamburg"


Der nächste Städte-Trip steht an und für die Reiseplanung musste mal wieder ein Reiseführer aus dem Michael Müller Verlag her. Matthias Kröner hat für den Verlag alles Wissenswerte rund um die Hansestadt Hamburg zusammengeschrieben und in einem sehr übersichtlichen und interessanten Reiseführer zusammengefügt.
Neben dem Klassiker, die Stadtspaziergänge, die einem die einzelnen Stadtviertel mit ihren Sehenswürdigkeiten, aber auch Essens- und Shoppingtipps näher bringen, gefällt mir hier besonders der Einführungsteil. Man bekommt einen tollen Überblick, was die Highlights der Stadt sind, wo man gut essen kann und was man vielleicht lieber auslassen sollte, wenn man sich nicht mit Massen von anderen Touristen durch die Gegend schieben will. Die Kritik an der Hafenrundfahrt kann ich gut nachvollziehen – wir werden sie trotzdem machen, einfach weil es für uns dazu gehört. Aber die Tipps sind toll gestaltet und bringen auf sehr gut lesbare und übersichtliche Art und Weise einen Überblick, was man in Hamburg machen kann. Auch das Material an Stadtplänen und die Übersicht zum öffentlichen Nahverkehr ist wie immer dabei, man findet sich also problemlos in der Stadt zurecht, auch wenn man vorher noch nicht in Hamburg war.
Ein besonderer Bonus ist abschließend der Teil „Nachlesen & Nachschlagen“, der zum Schmökern einlädt und sicher auch schon die Zugfahrt bei der Anreise durch kurzweilige Lektüre verkürzen kann. Der Hamburg-Reiseführer von Matthias Kröner überzeugt durch tolle Tipps und Übersichtlichkeit, das kann ich nur weiterempfehlen.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Michael Müller Verlags. 

Mittwoch, 21. März 2018

Alexandra Zöbeli "Der Pub der guten Hoffnung"


Sam und Hannah erhalten eine Nachricht, die schlimmer kaum sein könnte: Ihr Sohn Felix ist Amok gelaufen, hat zwei Menschen mit in den Tod gerissen und sich selbst das Leben genommen. Hannah verliert jeglichen Lebensmut und sucht psychologische Hilfe. Sam hingegen flieht vor den Reportern und Bekannten nach Wales in das Cottage eines Freundes, um Abstand zu gewinnen. Dort lernt er die lebenslustige Hope kennen, die sich mit viel Energie um die Kinder ihrer Schwester kümmert. Hope, Finn und Sian bringen wieder Licht in Sams Leben – doch die Frage, wie es mit Hannah weitergehen soll, kann er nicht vergessen. Irgendwann muss er sich seinem alten Leben stellen.
Alexandra Zöbeli ist eine Garantin für schön geschriebene Wohlfühlliteratur. Sie schreibt Liebesgeschichten, die einen bewegen und Freude machen. Ihr neuer Roman „Der Pub zur guten Hoffnung“ hebt sich davon jedoch etwas ab, die Geschichte ist komplexer und auch die Figuren sind tiefer angelegt als bisher. Das wirkt sich alles sehr positiv auf die Handlung aus. Auch wenn ich die vorhergehenden Romane der Autorin schon sehr mochte, gefällt mir dieser noch besser. Der Schicksalsschlag macht es Sam und Hannah sehr schwer, sich in ihrem Leben zurechtzufinden und beide hadern mit ihrer Ehe und wie es weitergehen soll. Weder Sam, noch Hope oder Hanna machen es sich leicht mit ihren Entscheidungen und als Leser hat man stets das Gefühl, das Handeln der Protagonisten gut nachvollziehen zu können.
„Der Pub zur guten Hoffnung“ ist nicht nur eine leichte Liebesgeschichte, es ist ein Roman über eine Ehe, die mit einer großen Krise fertig werden muss, der sie vielleicht nicht gewachsen ist. Die Figuren wachsen einem sofort ans Herz und man gibt sich von der ersten Seite an mit allen auf eine bewegte Reise. Mir hat der neue Roman von Alexandra Zöbeli ausgesprochen gut gefallen, ich kann ihn nicht nur Fans von leichter Unterhaltung ans Herz legen, im Pub der guten Hoffnung ist für alle Leser was dabei.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Ullstein Verlags. 

Dienstag, 20. März 2018

Zehn Fragen an: Tabea Bach

©Claudia Toman

1) Am frühen Morgen - Kaffee oder Tee? 
Kaffee, heiß, schwarz, ohne Zucker.  
2) Wofür sind Sie dankbar?
Dafür, dass ich den schönsten Beruf der Welt habe und jeden Tag aufs Neue in das Universum meiner Protagonisten eintauchen darf. Ich bin dankbar für die Liebe meines Lebens, die ich ganz ähnlich wie Sylvia in Die Kamelien-Insel unverhofft gefunden habe und seither nicht mehr loslasse. Dafür, dass ich in einem freien Land lebe und meine Meinung frei äußern kann. Und einfach dafür, am Leben und gesund zu sein. Ach, es gibt so vieles, für das ich dankbar bin!
3) Urlaub – in die Berge oder an den Strand?
 Ich liebe beides und lebe ja auch im Schwarzwald, immerhin einem Mittelgebirge. Aber so richtig entspannen kann ich mich - wen wunderts - am Meer.  
4) Ihr Lieblingsbuch?
Mein Lieblingsbuch ist "Flammen des Zorns" von Daniel Oliver Bachmann. Ein unglaublich packender Thriller und gleichzeitig die schönste Liebesgeschichte der Welt. 
5) Ihr Tipp, wenn es mal stressig wird?
Tief durchatmen, statt alles schneller zu tun zu versuchen, bewusst zu verlangsamen und eine Liste machen, in welcher Reihenfolge ich die Dinge erledige. Meist wird der Stress ja von außen an einen herangetragen. Es liegt an uns zu entscheiden, ob wir uns davon steuern lassen wollen oder nicht.  
6) Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
"Liebe M., du bringst mein Herz zum Überlaufen" von Anna Paulsen.
7) Welches Buch können Sie immer wieder lesen?
Die Gedichte von Ingeborg Bachmann.  
8) Ihr Berufswunsch als Kind?
Schriftstellerin, schon als ich 7 Jahre alt war. Und mit 12 schrieb ich in mein Tagebuch: "Eigentlich möchte ich Schriftstellerin werden. Ich sollte dabei bleiben!"  
9) Mit wem würden Sie gerne einen Tag Ihr Leben tauschen?

Mit meiner Heldin Sylvia in der Roman-Trilogie "Die Kamelien-Insel"  
10) Und zum Abschluss - Sie haben drei Wünsche frei! Was wünschen Sie sich?
Dass die Ressourcen dieser Welt gerecht aufgeteilt werden und niemand mehr in Not leben muss. Natürlich wünsche ich mir eine Welt ohne Krieg. Und ganz persönlich: Dass meine Bücher die Herzen von möglichst vielen Lesern berührt.

Die Kamlieninsel-Trilogie erscheint im Verlag Bastei Lübbe, der erste Band unter dem Titel "Die Kamelieninsel" ist bereits am 23. Februar 2018 erschienen, hier findet ihr meine Rezension dazu. Der zweite Band "Die Frauen der Kamlieninsel" erscheint im September 2018. 

Montag, 19. März 2018

Jessie Burton "Das Geheimnis der Muse"


Odelle Bastien kommt aus der Karibik und geht in den 60er Jahren nach London, um Schriftstellerin zu werden. Sie nimmt einen Schreibjob in einem Museum an und lernt auf der Hochzeit einer Freundin Lawrie Scott kennen. Er hat ein Bild von seiner Mutter geerbt und Odelle hilft ihm, es im Museum einschätzen zu lassen. Doch die Reaktion von Odelles Chefin fällt unerwartet aus, was hat das Bild in ihr ausgelöst, dass sie so heftig darauf reagiert? Ein großes Geheimnis scheint wie ein Schleier über dem Gemälde zu liegen, der sich nur ganz langsam hebt.
Jessie Burton beschreibt in „Das Geheimnis der Muse“ eigentlich zwei Geschichten: Die der jungen Odelle, die sich als völlig Fremde versucht in London zurechtzufinden und die von Olive Schloss, einer jungen und aufmüpfigen Frau, die mit ihren Eltern in den turbulenten 30er Jahren in Spanien lebte. Stück für Stück fügt sie die Geschichten zusammen und schafft so eine große Spannung. Zwar ist einem klar, dass es eine Verbindung zwischen diesen beiden Frauengeschichten geben muss, aber erst spät löst sich für den Leser das Geheimnis um Olive Schloss auf, was die Lektüre die gesamte Zeit spannend und mitreißend macht. Unbedingt will man wissen, was mit Olive passiert ist, woher das Bild kommt und wer es wirklich gemalt hat. So gleitet man sehr schnell hinein in die Geschichte und kann die Figuren schon bald nicht mehr loslassen und so auch das Buch nicht mehr zur Seite legen.
Mich hat die Jessie Burton mit „Das Geheimnis der Muse“ sofort in einen Bann geschlagen und ich musste einfach immer weiterlesen. Die Geschichte ist kurzweilig, sehr gut recherchiert und schön geschrieben, hat also alles, was ein guter Schmöker mitbringen sollte. Besonders die Passagen in Spanien haben mich fasziniert, weil sie neben der Geschichte um Olive auch sehr anschaulich das langsame Hineingleiten in einen Bürgerkrieg zeigen und die verschiedenen Positionen zu Wort kommen lassen. So hat man neben der fiktiven Story um Olive Schloss und den jungen Rebellen und Maler Isaac Robles auch ein realistisches Bild von der historischen Situation in der damaligen Zeit. Aber auch die Beschreibungen von Odelles Kämpfen im Alltag sind sehr faszinierend, obwohl sie sich immer als Mitglied des Commonwealth gefühlt hat, verdeutlichen ihr die Menschen – mal bewusst und mal unbewusst- immer wieder, dass sie in London nicht dazugehört.
„Das Geheimnis der Muse“ ist ein sehr gelungener Roman, Jessie Burton schafft es problemlos, verschiedene Themen in einer spannenden Geschichte zu vereinen und die Leser von der ersten Seite an mitzunehmen. Ein sehr gelungener Roman, den ich alles Fans von Romanen mit starken Frauenfiguren und Hobbydetektiven nur ans Herz legen kann.

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Hier geht es zu weiteren Informationen und der Leseprobe im Insel Verlag. 

Freitag, 16. März 2018

Catharina Junk "Bis zum Himmel und zurück"


Katja sitzt gerade an einem Drehbuch über eine Familienserie, als ein Anruf ihr Leben durcheinander wirft: Ihre Mutter, zu der sie seit Jahren keinen Kontakt hat, meldet sich um ihr Bescheid zu geben, dass ihr Vater im Koma liegt. Der Vater, der sie vor über zehn Jahren einfach im Stich gelassen hat, nachdem ihre jüngere Schwester bei einem Unfall ums Leben kam. Er verließ ihre Mutter für eine andere Frau und auch Katja hat nie wieder etwas von ihm gehört. Jetzt muss sie sich der Frage stellen, ob sie alles so belassen will wie es ist, oder aus ihrem Schneckenhaus herauskommt, um ihren Vater zu besuchen und eventuell sogar seine neue Familie kennenzulernen. Eine schwere Frage für Katja, die alte Wunden wieder aufreißt.
Der Titel und das Cover wirken zwar wie ein etwas kitschiger Liebesroman, aber wie bei ihrem Debut „Auf Null“ überzeugt Catharina Junk wieder mit einer sehr schönen und gar nicht kitschigen Geschichte. Katja ist eine sehr ambivalente Hauptfigur, die nicht nur sympathisch ist, sondern einen als Leser auch das ein oder andere Mal mit ihrer Sturheit auf die Palme bringen kann. Doch davon lebt die Geschichte, denn der Leser kann sich zwar gut in Katja einfühlen, dabei aber auch die anderen Perspektiven gut nachvollziehen. Das Buch ist zwar an vielen Stellen traurig, aber die Autorin Catharina Junk schafft es dennoch immer, eine gewisse Komik einfließen zu lassen, so dass man beim Lesen immer noch viel Freude hat und nicht von negativen Gefühlen überrannt wird. Dass dies nicht selbstverständlich ist, zeigt sich daran, wie Katjas Figur angelegt ist: sie gibt sich die Schuld am Tod ihrer Schwester, ihre Vater hat sie verlassen, ihre Mutter wurde alkoholabhängig, der Beginn ist eigentlich prädestiniert dafür, auch Katja in den Abgrund zu stoßen. Die die Autorin gibt ihrer Figur die Chance, ihr Leben neu zu beginnen und lässt uns Leser auf manchmal traurige, aber oft auch komische und immer mitreißende Art daran teilhaben.
Catharina Junk ist auch mit ihrem zweiten Roman „Bis zum Himmel und zurück“ ein bewegender, spannender und unterhaltsamer Roman gelungen, der einfach Freude am Lesen macht. Ihr Blick auf menschliche Emotionen und ihr Mitgefühl für die Hauptfigur sprechen aus jeder Zeile und machen das Buch für jeden Leser zu etwas Besonderem, was lange in Erinnerung bleibt. Das perfekte Buch, um ein Wochenende auf dem Sofa abzutauchen und sich voll auf Katja und ihr Schicksal einzulassen.  

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Hier geht es zu weiteren Informationen und der Leseprobe des Rowohlt Verlags. 

Wer etwas mehr über Catharina Junk erfahren möchte, findet hier mein Kurzinterview mit der Autorin (und vielleicht auch die ein oder andere kleine Gemeinsamkeit mit der Hauptfigur Katja).