Posts mit dem Label Die sieben Schwestern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Die sieben Schwestern werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 28. November 2021

Lucinda Riley "Die verschwundene Schwester"

 

Der Todestag von Pa Salt jährt sich und die sechs bekannten Schwestern wollen seiner an der Stelle gedenken, an der er dem Meer übergeben wurde. Doch vorher wollen sie unbedingt noch die verschwundene siebte Schwester finden, die ihr Vater sein ganzes Leben über gesucht hat. Eine Spur führt nach Neuseeland und von dort um die ganze Welt, alle Schwestern müssen ihren Beitrag leisten, damit sie am Ende alle zusammen sein können.

Lucinda Rileys Bücher sind immer große Unterhaltungsromane und so ist es auch bei „Die verschwundene Schwester“. Obwohl das Buch so dick ist und so viele Seiten zu lesen sind, verfliegt die Zeit regelrecht, wenn man in die Geschichte eintaucht und so ist selbst der umfangreichste Roman viel zu schnell ausgelesen. Die Figuren sind von Anfang an sehr spannend konstruiert und wer alle Bände der „Sieben Schwestern“ gelesen hat, kennt die Hauptfiguren inzwischen so gut, dass man mit viel Freude wieder auf eine gemeinsame Reise geht.

„Die verschwundene Schwester“ von Lucinda Riley ist ein mitreißendes Buch, der siebte Band der Schwestern-Reihe steht den Vorgängern in nichts nach. Leider ist diese großartige Autorin erst vor kurzem verstorben, es wird also das (fast) letzte Buch von ihr sein. Denn am Ende ist bereits die Leseprobe für einen achten Band der Reihe enthalten, es bleibt also abzuwarten, ob dieser wirklich noch erscheint. Ich würde mich sehr freuen, noch etwas weiter mit Pa Salt und den Schwestern reisen zu können.  

✮✮✮✮✮

Hier geht es zu weiteren Informationen des Goldmann Verlags. 

Freitag, 16. Oktober 2020

Lucinda Riley "Die Sonnenschwester"

 


Die Geschichte um die sieben Schwestern geht endlich weiter. Elektra ist die jüngste der sechs Mädchen, die Pa Salt auf der ganzen Welt adoptiert hat. Nach seinem Tod will sie sich jedoch im Gegensatz zu ihren Schwestern nicht auf die Suche nach ihren Wurzeln machen. Als erfolgreiches Model lebt sie in New York und führt ein aufregendes Leben voller Drogen und Alkohol. Nach einem Absturz begibt sie sich jedoch in eine Therapieeinrichtung. Dort lernt sie viel über sich selbst und ist bereit, ihre Geschichte kennenzulernen, die ihre Großmutter Stella ihr erzählen möchte. 

Lucinda Rileys Schreibstil packt einen wie immer von der ersten Seite an und man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Die Geschichte ist aufgeteilt in das Leben von Elektra und die Erzählung von Stella über eine junge Frau namens Cecily, die in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts nach Kenia ausgewandert ist. Erst ganz am Schluss finden diese beiden Erzählstränge zusammen, was die Spannung bis zum Ende immer weiter steigert. Als Leserin möchte man unbedingt erfahren, was Elektras Leben mit dem von Cecily zu tun haben könnte und wie sie am Ende bei Pa Salt in Atlantis am Genfer See gelandet ist. Und ganz zum Schluss gelingt der Autorin noch die große Ankündigung, mit der jeder Leser und jede Leserin wahrscheinlich schon gerechnet hat.... 

"Die Sonnenschwester" ist genauso unterhaltsam und gelungen wie die vorherigen Bände der Reihe um die "Sieben Schwestern". Besonders gespannt sein darf man, wie es jetzt weitergeht, denn eigentlich war Elektra als sechste Schwester ja die jüngste, der angeblich sieben Schwestern. Es bleibt also spannend.

✮✮✮✮✰

Hier geht es zu weiteren Informationen des Goldmann Verlags. 

Freitag, 21. Dezember 2018

Lucinda Riley "Die Mondschwester"


Tiggy ist die stille, die zurückhaltende der Schwestern d’Aplièse, die sich auf ihre Intuition verlässt und in Schottland als Wildtierpflegerin arbeitet. Doch wie ihre Schwestern sucht auch sie nach dem Tod ihres Adoptivvaters nach ihrer wahren Familie. Die Suche führt sie nach Granada und nach Sacromonte, wo die Gitanos leben, zu denen auch ihre Familie gehört. Doch auch in Schottland halten sie Verbindungen fest, wo soll sie also Wurzeln schlagen?
„Die Mondschwester“ ist der inzwischen fünfte Band von Lucinda Riley um die Schwestern d’Aplièse, die alle als Babys adoptiert wurden und nach den Plejaden benannt sind. Lucinda Riley arbeitet auch hier wieder ihr bewährtes Konzept ab, eine junge Frau steckt in einer Krise und besinnt sich in dieser Situation auf ihre Wurzeln. Dort wird sie freudig aufgenommen und löst gleichzeitig ihre Probleme. Das klingt zwar etwas platt und besonders tiefgreifend sind die Geschichten wirklich nicht, aber sie sind vor allem eins: äußerst unterhaltsam und kurzweilig. Der Schreibstil von Lucinda Riley ist spannend und flüssig, sie beschreibt die Charaktere auf eine Weise, dass sie einem sofort an Herz wachsen und man sich schnell mitten in der Geschichte wiederfindet. Da verzeiht man dann auch, dass es doch sehr unrealistisch wirkt, dass mit der alten Familie immer auch uneingeschränktes Glück und meistens gleich auch noch die große Liebe einhergeht.
Lucinda Riley schreibt wahre Schmöker, Unterhaltungsliteratur ohne Anspruch auf Realitätsnähe, dafür aber spannend und kurzweilig. Daher gibt es von mir auch für diesen Band eine Leseempfehlung.

✮✮✮✮✰


Hier geht es zu weiteren Informationen und der Leseprobe des Goldmann Verlags. 

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Lucinda Riley "Die Perlenschwester"

CeCe ist auf der Suche nach ihrer eigenen Vergangenheit, als sie nach Thailand aufbricht. Von dort soll es weitergehen nach Australien und um ihre Herkunft zu ergründen hat sie nur ein Foto und einen Namen: Kitty Mercer. Kitty hatte in eine große Perlendynastie in Broome eingeheiratet und kam Ende des 19. Jahrhunderts von Schottland nach Australien. Doch was hat Kitty Mercer mit CeCe d’Aplièse zu tun? Schneller als gedacht wird sich für CeCe alles aufklären, nachdem sie in Australien angekommen ist.
„Die Perlenschwester“ ist der mittlerweile vierte Band der Reihe um die sieben Schwestern von Lucinda Riley. Wie ein Uhrwerk liefert die Autorin einen Band nach dem anderen ab und diesem hier merkt man leider langsam an, dass er ein Serienprodukt ist. Das immer gleiche Schema aus Rückblenden zu einer wichtigen Figur der Vergangenheit und der Gegenwart um eine Schwester wirkt langsam überstrapaziert und die Reise von CeCe wird durch ihren Aufenthalt in Thailand und einen Mann, den sie dort kennenlernt, künstlich in die Länge gezogen. Für die weitere Geschichte hat diese Episode kaum Bedeutung und wirkt deshalb etwas sinnfrei vorne angestellt. Die eigentliche Suche nach ihrer Vergangenheit in Australien geht dann sehr schnell, kaum ist sie da, hat sie gefühlt auch schon ihren Großvater gefunden. Hier fehlten mir dann doch einige Aspekte, um die Geschichte wahrscheinlich zu machen, alles war unglaublich einfach.

Auch wenn der Schreibstil von Lucinda Riley wie immer sehr flüssig und mitreißend war, konnte mich die Story leider nicht mehr so überzeugen wie bei den letzten Romanen. 

✮✮✮✰✰

Hier geht es zu weiteren Informationen und der Leseprobe des Goldmann Verlags. 

Dienstag, 10. Oktober 2017

Lucinda Riley "Die Schattenschwester"

Star ist die dritte der sieben Schwestern der Plejaden, nach denen Pa Salt seine Adoptivtöchter benannt hat. Nach seinem Tod gibt er jeder die Möglichkeit, mehr über ihre Herkunft herauszufinden, so auch Star. Sie, die eigentlich immer nur mit ihrer Schwester CeCe zusammen- steckt und kaum ein eigenes Leben hat, bringt der Hinweis auf einen besonderen Weg. In einer Buchhandlung lernt sie einen älteren Mann kennen und freundet sich an. Als sie seine Familie kennenlernt, fühlt sie sich sofort geborgen. Doch kann es wirklich so einfach sein, dass es auch ihre Familie ist? Über die Tagebücher von Flora McNichol, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte, beginnt sie, die Familiengeschichte zusammenzusetzen.
„Die Schattenschwester“ ist der inzwischen dritte Band um die Schwestern d’Aplièse und der Suche nach ihrer Vergangenheit von Lucinda Riley und wie die beiden ersten Bände ist dieses Buch mitreißend und flüssig geschrieben. Ich fühlte mich beim Lesen von der ersten Seite an in das Buch hineingezogen und konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Nicht nur das Schicksal von Star nimmt einen gefangen, auch die Tagebuchauszüge von Flora McNichol und was sie vielleicht mit Stars Geschichte zu tun haben könnten, liefern einen umfassenden Einblick in das Leben der gehobenen englischen Gesellschaft zwischen 1909 und den 40er Jahren. Der Wechsel zwischen den Zeiten lockert die Handlung zudem noch auf und lässt die Lektüre so immer schneller dahinfliegen.
Lucinda Riley hat mit „Die Schattenschwester“ ein großartiges Stück Unterhaltungsliteratur geschaffen, ein toller Schmöker für lange, dunkle Herbstwochenenden, an denen die Zeit mit der Lektüre einfach nur verfliegen wird. 

✮✮✮✮✮

Hier geht es zu weiteren Informationen und der Leseprobe des Goldmann Verlags. 

Sonntag, 21. Februar 2016

Lucinda Riley "Die Sturmschwester"


Alkione, genannt Ally, ist die zweite der sechs Schwestern, die ihr Vater, genannt „Pasalt“, im Laufe der Jahre adoptiert hat. Sie leben gemeinsam mit ihm und „Ma“, einer Art Haushälterin und Adoptivmutter, in einem prachtvollen Haus am Genfer See und wachsen behütet auf. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er allen Schwestern einen Hinweis auf ihre Vergangenheit und nach einem erneuten Schicksalsschlag macht sich die „Sturmschwester“ Ally auf die Suche nach ihren Wurzeln. 
Nach dem ersten Band „Die sieben Schwestern“ setzt Lucinda Riley die Reihe jetzt mit „Die Sturmschwester“ fort und wie im ersten Band begibt man sich mit einer der Schwestern auf eine Reise in die Vergangenheit. Der Stil bleibt dabei gleich, in Rückblenden werden Geschichten aus Vergangenheit erzählt, die auf den ersten Blick keinen Bezug zu Ally haben, doch Stück für Stück hebt sich der Vorhang, der die Zusammenhänge versteckt gehalten hat. Dabei lebt die Geschichte von den sympathischen Charakteren, denen man einfach nur das Beste wünscht, den spannenden historischen Bezügen und dem mitreißenden Stil der Autorin. Obwohl auch dieses Hörbuch mit über 17 Stunden in der ungekürzten Lesung wieder sehr lang ist, lohnt es sich, sich die Zeit zu nehmen. Langeweile kommt an keiner Stelle auf und durch die Sprecherwechsel weiß man immer, wo man sich in der Geschichte bewegt. Die Sprecher setzen die Rollen dabei großartig um und bringen einem die Charaktere sehr schnell näher, man hat sofort ein Bild von ihnen im Kopf und fühlt mit ihnen. 
Am Ende nutzt Lucinda Riley den gleichen Kniff wie bei den „Sieben Schwestern“, indem nämlich schon die Geschichte der nächsten Schwester angedeutet wird. Jetzt bleibt nur noch sehnsüchtig abzuwarten, bis endlich Band drei der Reihe erscheint. Und nach  wie vor ist unklar, wer denn nun die siebte Schwester ist, wenn es sie überhaupt gibt?