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Montag, 30. November 2020

Giulia Davisson "Weihnachtsbacken express"

 

Pünktlich zu Weihnachten geht es wieder los mit Plätzchen und weihnachtlichen Kuchen, die jeder gerne isst. Doch jedes Jahr kommt dazu auch die Frage, wie man es denn nun schaffen soll, die Leckereien auch zu produzieren, ohne tagelang in der Küche zu stehen. Die Lösung lautet für mich „Weihnachtsbacken express“ von Giulia Davidsson. 

Das Buch hat mich auf ganzer Linie überzeugt und ich konnte jetzt schon einige Rezepte daraus ausprobieren. Die Rezepte sind sehr simpel, schnell zubereitet und schmecken auch noch unglaublich lecker. Und was ja wirklich selten vorkommt, das Endergebnis sah den Fotos im Buch auch noch sehr ähnlich. Die Beschreibungen sind sehr gut und übersichtlich, die Zeitangaben realistisch und damit hat dieses Backbuch meiner Meinung nach wirklich alles, was es braucht. Ich kann es allen Weihnachtsbäckerinnen und -bäckern nur uneingeschränkt empfehlen, ich werde in den nächsten Wochen sicher noch oft etwas ausprobieren.

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Stollenkonfekt, Lebkuchen-Crinkle-Cookies und
Schoko-Orangen-Cookies (hier ohne Zuckerguss)

Hier geht es zu weiteren Informationen des Verlags Gräfe & Unzer. 

Montag, 6. Juli 2020

Dagmar von Cramm "Kochen für Babys"

Wenn es an das erste Essen für Babys geht, sind viele Eltern erst einmal verunsichert. Was darf mein Kind, was sollte es bekommen, worauf muss man achten? Dagmar von Cramm bietet in dem kleinen Band „Kochen für Babys“ eine schön Einführung in das Thema und bringt viele Ideen mit, was dem Kind schmecken könnte und auch noch leicht zuzubereiten ist. 
Die Aufmachung des Buches hat mir gleich sehr gut gefallen, es ist sehr übersichtlich, teilt sich in monatliche Entwicklungsabstände des Kindes ein und bietet viele schöne Bilder. Besonders positiv finde ich, dass viele Rezepte so strukturiert sind, dass sie für Erwachsene und Babys funktionieren, man also nur einmal kochen muss, um für große und kleine Esser ein leckeres Gericht auf dem Teller zu haben. 
Für erste Ideen und Inspirationen ist „Kochen für Babys“ sehr gelungen, wer sich mehr für das Thema interessiert, sollte sich auch das Buch „Das große Kochbuch für Babys und Kleinkinder“ der Autorin ansehen. 

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Verlags Gräfe & Unzer. 

Sonntag, 2. Februar 2020

Martina Kittler "Vegetarisch"

Das neue Kochbuch „Vegetarisch“ aus dem Verlag Gräfe & Unzer sammelt schöne vegetarische Rezepte in einem schmalen Buch mit toller Grafik. Die Rezepte sind alle gut und unkompliziert nachzukochen und die Beschreibungen sind auch für weniger erfahrene Köchinnen und Köche gut nachvollziehbar. Zudem gibt es neuerdings eine App, die es ermöglich, die Rezepte auch auf dem Tablet oder Smartphone zu haben, was für die Einkaufsplanung äußerst praktisch ist. 
Besonders schön finde ich die Fotographien und Grafiken in dem Buch, die das Kocherlebnis noch unterstützen. Viele Kochschritte sind graphisch aufbereitet und es gibt viele Tipps zum grundsätzlichen Aufbau der Gerichte, so dass man auch Lust bekommt, diese einmal zu variieren. Zudem gibt es neben vielen einfachen und schnellen Gerichten auch einige, die sich für das ausgiebige gemeinsame Kochen am Wochenende eignen, so ist für alle etwas dabei. 
„Vegetarisch“ von Marina Kittler ist ein gelungenes kleines Kochbuch, das sicher nicht nur für Vegetarier geeignet ist und viel Freude beim Kochen vermittelt, für mich sehr gelungen. 

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Verlags Gräfe & Unzer.

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Martin Walker/Julia Watson "Brunos Gartenkochbuch"

Wer Martin Walkers Krimi-Reihe rund um Bruno, den charmanten Polizisten aus dem Périgord kennt, hatte vermutlich schon öfter einmal den Wunsch, sich mit an den Tisch setzen zu dürfen, wenn Bruno für seine Freunde kocht und die schönsten lokalen Speisen auftischt. Genau das ist zwar nicht möglich, doch immerhin können begeisterte Leserinnen und Leser mit „Brunos Gartenkochbuch“ jetzt viele Rezepte des beliebten Kriminalisten nachkochen. 
Gemeinsam mit seiner Frau Julia Watson hat Autor Martin Walker jetzt bereits zum zweiten Mal ein Kochbuch zur Bruno-Reihe verfasst. Die Rezepte lassen einem schnell das Wasser im Mund zusammenlaufen, doch dieses Buch zeichnet eindeutig mehr aus als „nur“ raffinierte Rezepte zum Nachkochen. Begleitet werden alle Rezepte von wunderbaren Fotografien, nicht nur des Essens sondern auch der Region und von Martin Walker und Julia Watson bei der Arbeit, entweder im Garten oder direkt in der Küche. Denn es handelt sich hier um ein echtes Gartenkochbuch, alles ist regional und saisonal, sortiert nach Jahreszeiten. Abgeschlossen wird das wunderbare Buch mit dem Kapitel „Mit Bruno durchs Gartenjahr“, in dem es viele Gartentipps der beliebten Figur gibt und ganz am Ende noch zwei kurze Fälle, in denen Bruno mal wieder ermitteln muss. 
„Brunos Gartenkochbuch“ ist für mich viel mehr als ein simples Kochbuch, es ist ein wunderschöner Band zum immer wieder Hervorholen und Träumen, um sich Anregungen zu holen und wunderbar zu essen. Eine großartige Ergänzung zu den spannenden Krimis von Martin Walker und ein absolutes Muss für alle Bruno-Fans. 

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Diogenes Verlags. 




Freitag, 13. Dezember 2019

Hildegard Möller "Express Abendessen"


Wenn es schnell gehen soll, landet man häufig bei den immer gleichen Lebensmitteln, ein Brot mit Käse, Nudeln mit Pesto, eine Tütensuppe am Abend. Hildegard Möller zeigt im GU Küchenratgeber „Express Abendessen“, dass genau das nicht nötig ist und man auch mit frischen gesunden Zutaten ein schnelles Essen zubereiten kann. Langes Schnippeln und Garen ist hier nicht nötig. 
Nachdem zunächst die Basics erklärt werden, welche Zutaten sich gut für die Vorratshaltung eignen und welches Prinzip eigentlich dem Express Abendessen zugrunde liegt, gibt es verschiedene Kategorien, nach denen die Rezepte sortiert sind. Hier ist für jeden etwas dabei, ob warm oder kalt, Vegetarier, Fisch- und Fleischfan. Die Rezepte sind alle sehr einfach und benötigen wenige Zutaten, so dass das Tüten schleppen am Abend nach der Arbeit ebenfalls entfällt. Man kann das meiste gut vorrätig haben und so auch noch spontan entscheiden, was man kocht. Alles wird begleitet von sehr schönen und ansprechenden Bildern, die sofort Lust machen, den Kochlöffel zu schwingen. 
Das Buch eignet sich besonders für Kochmuffel, die nicht gerne viel Zeit in der Küche verbringen oder sich lange mit komplizierten Zutaten auseinandersetzen. Aber auch wer schlicht und einfach wenig Zeit hat neben der Arbeit noch lange für sich, Freunde oder Familie zu kochen, wird hier fündig. Ein sehr schönes Buch, das in meiner Küche sicher einen festen Platz erhalten wird. 

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Verlags Gräfe & Unzer. 

Freitag, 6. Dezember 2019

Cora Wetzstein "Quiches"

Das neue Kochbuch „Quiches“ von Cora Wetzstein ist ein äußerst praktischer Begleiter in jeder Küche. Das Format ist äußerst praktisch, klein und gut zu handhaben, während den Koch oder die Köchin im innern jedoch ausgefallene Rezepte ebenso erwarten wie Einfaches für jeden Tag. 
Mir gefällt besonders der Aufbau der Innenseiten des Einschlags sehr gut. Hier werden Grundsätzliches zur Zubereitung ebenso mit wunderbaren Bildern erläutert wie Kombinationsmöglichkeiten für Zutaten. Wer also schon etwas Erfahrung hat und seine Kreativität ausleben möchte, wird dazu eingeladen, über die beschriebenen Rezepte hinaus neues zu probieren. Dadurch wird es nie langweilig und das Buch kann man jederzeit gut wieder zur Hand nehmen. 
Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass meiner Meinung nach die Rezepte bereits im Inhaltsverzeichnis mit dem Logo für Vegetarisches gekennzeichnet werden sollten, das erleichtert die Suche und man muss sich nicht erst komplett durch das Buch blättern, wenn man für Vegetarier kochen möchte. Ansonsten finde ich das Buch sowohl vom Aufbau als auch von der Optik äußerst gelungen. 

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Verlags Gräfe & Unzer. 

Mittwoch, 29. August 2018

Sebastian Copien "Heftig deftig"


Als Vegetarier oder Veganer ist man oft auf der Suche nach herzhaften Alternativen zum Fleisch. Dieses Buch bietet jetzt eine große Auswahl, egal ob geschmort, gedämpft oder geräuchert, wirklich für jeden ist etwas dabei. Mit viel Gemüse und spannenden Zutaten werden hier überraschende Ergebnisse erzielt.
Dabei ist das Buch optisch sehr schön aufgemacht, besonders der erste Teil mit einem kleinen Basis-Kurs zum Schneiden, zu verschiedenen Messertypen und Ähnlichem hat mir sehr gut gefallen. Alles ist sehr übersichtlich aufgebaut und es macht auch sehr viel Spaß, in dem Buch einfach ein bisschen zu schmökern und sich inspirieren zu lassen.
Ein klarer Kritikpunkt ist allerdings, dass die Rezepte sehr aufwendig sind. Wen das nicht stört, der ist hier sehr gut bedient. Mir persönlich ist es zu aufwendig, wenn ich für jedes Rezept ca. 20 Zutaten einkaufen muss, wobei ich gerade bei Gewürzen oft nur wenig brauche und nicht weiß, wann ich sie jemals wieder verwende. Das führt dazu, dass die Vorratsschublade sich immer weiter mit angebrochenen Packungen füllt, was ich nicht so toll finde. Da ich meistens abends nach der Arbeit noch koche, sind diese Rezepte einfach zu aufwendig und höchstens einmal etwas für ein Wochenende.
Das Kochbuch ist zwar sehr schön und bietet tolle Ideen an, mir persönlich waren die Rezepte aber zu kompliziert, um alltagstauglich zu sein. Wer einmal etwas Besonderes sucht, um eventuell auch Gäste von vegetarischer und veganer Küche zu überzeugen, ist hier auf jeden Fall richtig.

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Hier geht es zur Leseprobe und weiteren Informationen des Südwest Verlags. 

Freitag, 20. April 2018

Jean-Luc Sady "Torten ohne Backen"


Torten ohne Backen- das klingt Prinzip her schon einmal großartig, unkompliziert und frisch, die perfekten Rezepte für den Sommer, so hatte ich persönlich mir dieses Nicht-Backbuch vorgestellt. Die Optik finde ich auch sehr schön, es ist kein riesiges Buch sondern kleiner und praktisch zu handhaben, die Rezeptauswahl war dafür jedoch noch sehr umfangreich.
Die Rezepte selber können mich persönlich leider nicht so überzeugen. So gut ich die Idee der Torten ohne Backen auch finde, sind mir diese Rezepte einfach zu schwer und pompös. Ich hatte mehr auf viel Obst und Frischkäsecreme gehofft statt auf viel Sahne, Schokolade und fettige Kekse. Die etwas leichteren und sommerlicheren Varianten fehlten mir in diesem Buch, so dass ich etwas enttäuscht war. Gerade im Sommer finde ich eine Alternative gut, bei der ich in der warmen Küche nicht noch den Ofen anschmeißen muss, im Winter schmeckt mir auch die klassische Schwarzwälder-Kirsch-Torte sehr gut.
Ich hatte mir von dem Buch persönlich etwas anderes erwartet, die Aufmachung ist aber sehr schön und die Rezeptauswahl groß, wenn auch für mich zu einseitig und schwer.

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Hier geht es zu weitern Informationen des Bassermann Verlags. 

Dienstag, 27. Februar 2018

Hannah Frey "Clean eating Basics"


„Clean eating“ ist nach Low Carb, Glyx oder Aktins der neueste Ernährungstrend. Er setzt auf bewusste Konsumenten, die wissen wollen, was sie essen und bereit sind, dem entsprechend auch ihr Essens- und Konsumverhalten umzustellen. Man sollte nur möglichst unverarbeitete Produkte kaufen wie Obst, Gemüse, Fleisch und Getreide und so von all dem wegkommen, was uns in der Werbung als so gesund und lecker, quasi unverzichtbar vorgegaukelt wird. Wer „Clean eating“ praktiziert, muss genauer hinschauen und sieht plötzlich, was noch alles im Knuspermüsli drin ist außer Hafer und Erdbeeren und wie lang die Zutatenliste bei schnellen Tütensuppe am Mittag ist.
Hannah Frey hat mit „Clean eating Basics“ hierzu jetzt das perfekte Einsteigerbuch abgeliefert. Einfach und gut illustriert erklärt sie, worum es beim „Clean eating“ geht, worauf man achten sollte und wie man sich das Leben damit erleichtern kann. Auch viele gute Rezepte für Einsteiger sind dabei, die einem den Start vereinfachen und gleichzeitig Lust darauf machen, mit frischen und unbearbeiteten Produkten zu kochen, egal zu welcher Mahlzeit.
Mir persönlich ist das Konzept von „Clean eating“ etwas zu starr, aber die Idee dahinter finde ich sehr gut und dieses Buch arbeitet das Thema wirklich schön auf. Selbst wenn danach nicht starr nach dem Konzept lebt, gibt es tolle Anregungen, sich mit dem, was wir essen, auseinanderzusetzen und einfach bewusster zu konsumieren. Ein schön gestaltetes Buch zu einem sehr aktuellen Thema, die perfekte Wahl für Einsteiger.

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Hier geht es zu weiteren Informationen und der Leseprobe vom Verlag Gräfe und Unzer. 

Mittwoch, 31. Mai 2017

Emilie Perrin "Pasta und Sauce aus 1 Topf"

One Pot Pasta ist ein echter Trend und verspricht tollen Geschmack bei wenig Abwasch. Die perfekte Kombination für alle die berufstätig sind oder auch wenig Kocherfahrung haben. Die Aufmachung dieses Buches ist sehr schön und man findet schnell was man sucht. Dass am Ende alle vegetarischen Rezepte zusammengefasst sind, fand ich sehr praktisch, so kann man gleich gezielt dort nach Ideen suchen. Auch eine schöne Übersicht über verschiedene Nudelarten beinhaltet das Buch, was ich sehr positiv finde.
Die Rezepte selber jedoch waren für mich etwas enttäuschend. Nicht klar geworden ist mir auch, welche Zielgruppe das Buch nun so recht verfolgt. Für Leute die viel kochen, ist es vielleicht nicht schlimm, wenn verschiedene Zutaten auf der Zutatenliste gar nicht aufgeführt werden und Vorwissen vorausgesetzt wird. Doch wenn in dem Rezept nirgends Öl oder ähnliches auftaucht und ich dann etwas anbraten soll, finde ich das nicht schlüssig. Auch soll man beispielsweise für die Nudeln Försterin Art (s. Bild), Zwiebeln, Knoblauch und Pilze ohne jegliche Flüssigkeit über zehn Minuten dünsten. Bis dahin wären die Zwiebeln jedoch völlig schwarz, daher habe ich beim Kochen eigenmächtig Olivenöl und etwas Weißwein hinzugefügt und die Zeit auf fünf Minuten verkürzt. Das Gericht ist dann auch sehr lecker geworden. Allerdings sind für meinen Geschmack zu viele schwere Gerichte in dem Buch, bei denen mit viel Sahne am Ende die Soße produziert wird. Dies erscheint mir etwas veraltet und ich hätte mich über mehr leichte Rezepte gefreut. Und wenn ich für die Pasta Primavera den grünen Spargel zehn Minuten extra vorkochen muss, ist er erstens nur noch matschig wenn das Gericht fertig ist, und zweitens habe ich dann am Ende definitiv keine „One Pot Pasta“.

Nudeln Försterin Art
Alles in allem war ich etwas enttäuscht von dem Buch, für Leute die viel Kochen sind die Rezepte zu einfallslos und für jemanden, der sonst nie kocht, sind zu viele Arbeitsschritte einfach als selbstverständlich vorausgesetzt oder Angaben nicht nachvollziehbar. 

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Verlags Bassermann Inspiration.

Dienstag, 28. Februar 2017

Marion Grillparzer "Cleverer als No Carb - Die Carb-100 Formel"

Marion Grillparzer hat wieder ein neues Buch herausgebracht und ich war sehr gespannt, ob es noch etwas Neues bringen kann, da ich bereits einige Glyx-Bücher kannte und auch von der „All you can eat-Diät“ sehr begeistert war. 
Das Buch heißt „Cleverer als No Carb – Die Carb-100-Formel“ und der Titel fasst eigentlich schon zusammen worum es geht. Statt auf Kohlenhydrate völlig zu verzichten, soll man sie sinnvoll konsumieren, in Form von guten Kohlenhydraten aus Obst, Gemüse und Vollkornprodukten statt aus einfachen Zuckern, die unseren Körper durchdrehen lassen.
Die Aufmachung des Buches ist graphisch wieder sehr gelungen, die Optik ist sehr ansprechend und auch sehr übersichtlich gestaltet. Es gibt Kapitel die sich mit Ernährung oder Bewegung auseinandersetzen und eine tolle Liste mit 100 Lebensmitteln, die die Basis für eine gesunde Ernährung darstellen können. 
Das positive an diesem Buch ist für mich der pädagogische Ansatz, der dahinter steht. Statt wie viele Diäten mit einem „Du darfst nicht“ daherzukommen, vermittelt Grillparzer ein positives Gefühl für Ernährung und Lebensmittel. Statt Dinge zu verbieten, wird Gutes empfohlen, immer mit dem positiven Anreiz, es selbst auszuprobieren und festzustellen, wie gut es funktioniert. Schon nach kurzer Zeit bekommt man selbst ein gutes Gefühl für Lebensmittel, wie viel wo von einem gut tut oder auch eben nicht.
Marion Grillparzers Buch richtet sich an gesundheitsbewusste, selbstbestimmte Menschen, die selbst herausfinden können, was ihnen gut tut- dieses Buch ist dafür jedoch ein großartiger Leitfaden und Ideengeber. Am wichtigsten für mich ist die Erkenntnis, dass es kein grundsätzlich verboten oder falsch gibt, sondern ein Durchhänger sich auch immer wieder ausgleichen lässt und dass die Pizza, auf die man eigentlich verzichten wollte, einem als einmalige Ausnahme sicher nicht die ganze Einstellung kaputt machen darf. Daher kann ich „Cleverer als No-Carb – Die Carb-100-Formel“ allen empfehlen, denen es nicht um das bloße Abnehmen, sondern um eine gesunde und ganzheitliche Ernährung und Lebensweise geht. 

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Hier geht es zur Leseprobe und weiteren Informationen des Heyne Verlags. 

Montag, 20. Februar 2017

Marion Grillparzer "Die All-you-can-eat-Diät"

„All you can eat“ klingt erst einmal nach Hotelanlagen mit überladenen Buffets und Menschenmassen, die mit Bergen von Essen an einem Tisch sitzen. Marion Grillparzer propagiert mit ihrem Buch „Die All-you-can-eat-Diät“ jedoch eine Gegenkonzept, eine Art „All you can eat- clever“. Die Grundaussage des Buches ist, man kann fast alles essen, wenn man es klug und durchdacht macht.
Der Aufbau des Buches ist sehr angenehmen, die Lektüre macht Spaß , es ist locker geschrieben und vermittelt gleichzeitig eine Menge Wissen über Ernährung und gesunde Lebensweise. Was mir an Grillparzers Buch besonders gut gefällt ist, dass sie so wenig dogmatisch daherkommt. Sie schreibt nicht darüber, was verboten und erlaubt ist, sondern schafft ein Gesamtkonzept, das vieles möglich und nur wenig unmöglich macht. Das setzt natürlich voraus, dass man bereit ist, sich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen. Es braucht ein wenig Geduld, sich in das Thema einzulesen. Doch meiner Meinung nach ist all das so logisch und nachvollziehbar geschrieben, dass die Grundregeln schnell in Fleisch und Blut übergehen, ohne einen im Leben wirklich einzuschränken.

Mir hat das Buch einfach sehr gut gefallen, gar nicht unbedingt um abzunehmen, sondern um sich mit dem eigenen Lebensstil und der Ernährungsweise auseinanderzusetzen. Zu leicht lässt man sich von der Werbung zahlreicher Industrienahrungsmittel mitreißen, Marion Grillparzers Buch „Die All-you-can-eat-Diät“ holt einen da immer wieder ab und bringt einen auf einen guten Weg zu durchdachter und gesunder Ernährung. 

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Hier geht es zu weiteren Information im Verlag Gräfe und Unzer. 

Mittwoch, 11. Januar 2017

Ulrich Strunz "Das Strunz-Low-Carb-Kochbuch"

Der Trend „Low Carb“ lässt nicht nach und Dr. Strunz ist inzwischen ein bekannter Name für dieses Thema. In seinem neuen Buch wird noch einmal kurzweilig erklärt, worum es bei Low Carb geht, wie gesunde Ernährungsalternativen aussehen können und es gibt gleich zahlreiche Rezepte mit an die Hand, die Lust aufs Ausprobieren machen.
Besonders positiv fällt als erstes die graphische Gestaltung auf, das Buch vermittelt sehr modern und farbenfroh das Basiswissen zu gesunder Ernährung. So kommt gar nicht erst das Gefühl auf, sich jetzt mit langweiligen wissenschaftlichen Fakten beschäftigen zu müssen und die Umsetzung im Informationsteil ist dann auch sehr einfach nachvollziehbar, trotzdem bekommt man alle wichtigen Informationen.
Auberginensuppe mit Feta
Der Kochbuchteil ist auch sehr schön gestaltet, die Gerichte auf den Fotos sehen alle sehr ansprechend aus und die von mir ausprobierten Rezepte waren auch alle sehr lecker und einfach zuzubereiten. Ich hätte mir lediglich gewünscht, dass mit einem Logo gleich deutlich gemacht wird, welche Rezepte vegetarisch oder vegan sind. Man braucht selten ausgefallene Zutaten, die danach im Vorratsschrank verschwinden und nie wieder gebraucht werden, was ich sehr positiv finde. Mein einziger Kritikpunkt ist, und das ist vielleicht ein sehr persönliches Empfinden, das Empfehlen von Eiweißpulver für die Ernährung. Ein Buch, dass für sich in Anspruch nimmt, gesunde Ernährung zu vermitteln, sollte hierfür nicht künstliche Zusatzstoffe bewerben, sondern Gerichte empfehlen, die dem Körper die benötigten Stoffe geben, ohne künstlich ergänzen zu müssen.

Zusammenfassend ist „Das Strunz-Low-Carb-Kochbuch“ ein interessantes Buch mit tollen Rezepten für alle, die sich für gesunde Ernährung interessieren und Rezepte suchen, für die man nicht den ganzen Tag in der Küche verbringen muss. Besonders die Suppenrezepte haben mir sehr gut gefallen.  

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Forever Young Gemüsesuppe mit Pecorino
Hier geht es zur Leseprobe und weiteren Informationen vom Heyne Verlag. 

Freitag, 4. November 2016

Franz Brandl "Mixen. Das große Cocktailbuch"

Viele Cocktailbücher sind eine simple Aneinanderreihung von Rezepten, also eher ein Kochbuch für Cocktails als wirklich informativ und mit Hintergrundinformationen aufbereitet. Von diesen Büchern hebt sich „Mixen. Das Cocktailbuch“ von Franz Brandl positiv ab. Schwerpunkt des Buches sind nicht die Rezepte, sondern die Erklärungen zu verschiedenen Spirituosen und Alkoholika. Sortiert nach Grundzutat findet man hinter dem jeweiligen Hauptinhalt dann auch immer einige Rezepte, sowohl Klassiker als auch mir bisher unbekannte Kreationen.
Mir gefällt das Buch ausgesprochen gut, da es viele spannende Hintergrundinformationen liefert, auch zu bekannten Marken. Seit wann gibt es eigentlich bestimmte Gin-Marken, zum Beispiel den Beefeater, den zwar fast jeder schon mal im Supermarkt gesehen hat, aber wer weiß schon was es mit dem Namen und der Geschichte auf sich hat? Gleiches gibt es auch für verschiedenste Whiskeysorten und Marken und von Champagner über Sekt und Prosecco bis hin zu „Nischenzutaten“ wie zum Beispiel Pfefferminzlikör.
Meiner Meinung nach eignet sich „Mixen“ von Franz Brandl ebenso super für alle, die mit dem Cocktailmixen anfangen wollen wie für Fans, die zu den bekannten Rezepten einfach mehr Informationen zu den Inhaltsstoffen wollen. Der Rezepteteil ist sehr schlicht gehalten, aber die Anleitungen sind leicht verständlich und am Ende des Buches findet sich sogar noch eine sehr schöne Übersicht zu verschiedenen Gläsersorten und Tipps für Eigenkreationen. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen. 

Hier geht es Leseprobe vom Bassermann Verlag. 

Freitag, 5. August 2016

"Schrot & Korn Kochbuch. Vegetarisch, vegan, saisonal"


Das neue Kochbuch von Schrot & Korn sammelt die besten Rezepte der Zeitschrift und ist damit wirklich eine großartige Zusammenfassung für alle, die gerne gesund und vegetarisch kochen. Alle Rezepte sind nach Jahreszeit sortiert, so dass man gezielt nach Rezepten mit saisonalen Produkten suchen kann. Im Sommer ist dies natürlich viel frisches Gemüse aber auch neue Kartoffeln, wie beispielsweise die gefüllten Kartoffeln mit Ziegenkäse und Tomatensalsa oder der Zucchini-Schafkäse-Kuchen. 
Besonders positiv fällt auf, dass einerseits alle Zutaten fast überall gut zu bekommen sind, dabei aber auch darauf geachtet wird, gesunde Zutaten zu verwenden. So wird Zucker beispielsweise durch Agavendicksaft ersetzt und statt weißem Weizenmehl häufig Dinkel- oder allgemein Vollkornmehl verwendet. Die Rezepte sind alle vegetarisch und teilweise sogar vegan, wie beispielsweise der Salat von Ofengemüse und frischen Kräutern aus den Herbstrezepten. Dennoch sind sie sehr sättigend und ausreichend. Da die Rezepte sehr einfach zuzubereiten sind, laden sie auch dazu ein, selber ein wenig herumzuprobieren, so kann man beispielsweise die gefüllten Kartoffeln zusätzlich noch mit Ziegengouda überbacken oder über den Ofengemüsesalat noch etwas Schafskäse streuen. 
Von mir gibt es ein großes Lob für dieses Kochbuch, da es gesunde Zutaten mit saisonalen Produkten verbindet und gleichzeitig einfach und schnell zubereitete Rezepte enthält - alles, was ein gutes Kochbuch braucht. 

Gefüllte Kartoffeln mit Tomatensalsa (hier mit einem Steak) S. 87

Zucchini-Schafskäse-Kuchen S. 89

Salat von Ofengemüse und frischen Kräutern S. 123





Dienstag, 8. Dezember 2015

Pascal Naessens "Pur genießen"


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Auf den ersten Blick hat mir das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich die Bilder teilweise etwas dunkel und 90er angehaucht fand. Aber die Grundidee der gesunden Ernährung auf die beschriebene Weise kannte ich schon und dafür fand ich die Rezepte sehr ansprechend.

Nachdem ich einige Rezepte ausprobiert habe, habe ich jedoch einige kleinere Kritikpunkte. Zum einen fehlen oft Mengenangaben, so dass man herumprobieren muss, bis es gut schmeckt. Oft stehen nur Öl, Pinienkerne und Gewürze da, ohne dass die Dosierung angegeben oder empfohlen wird, was ich als störend empfinde, wenn ich ein Rezept zum ersten Mal koche.
Auch bei der Angabe der Produkte finde es es immer etwas grob. Zu Schreiben eine Hand voll Kräuter (z.B. Basilikum) ist schon eine etwas Angabe, mit Kräutern lässt sich vieles Verändern, frische reinbringen oder aber auch ein komischer Geschmack hervorbringen. Daher sollte zumindest genauer da stehen, welche Kräuter geeignet sind, wenn es kein Basilikum ist. Koriander wirkt sich dann doch etwas anders auf ein Gericht aus als Rosmarin oder Oregano. Auch die Angabe "Ziegenkäse" finde ich nicht sehr hilfreich, gibt es doch verschiedenste Arten, Ziegenkäse zuzubereiten, als Frischkäse, Ziegengouda oder Camembert, von vielen anderen Arten nicht zu sprechen. Da wären zumindest Hinweise sinnvoll, ob man von einem Hart- oder Frischkäse spricht und wie aromatisch dieser sein sollte.
Im großen und ganzen fand ich das Buch daher nicht besonders gut, es sind ein paar nette Ansätze und Ideen darin zu finden, damit es wirklich gut schmeckt und abwechslungsreich ist, muss man jedoch die Rezepte weiterentwickeln und mit Gewürzen herumprobieren, sonst ist es eher langweilig und fade.