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Donnerstag, 13. Juli 2023

Svea Jensen "Nordwestschuld"

 

Als am Strand der Nordsee menschliche Knochen gefunden werden, ist auch die Polizei St. Peter-Ording gefragt. Sie können der vor zwei Jahren verschwundenen Elke Färber zugeordnet werden, der Fall muss neu aufgerollt werden. Gleichzeitig wird Karla Hänsel, Besitzerin einer Buchhandlung in St. Peter-Ording von ihrer Mitarbeiterin als vermisst gemeldet. Sie war aktiv auf Dating-Plattformen und hatte Kontakt zu einem Mann, der Geld von ihr wollte. Ist sie etwa einem Betrüger aufgesessen, der etwas mit ihrem Verschwinden zu tun hat? Die Hinweise verdichten sich, dass beide Frauen auf eine ähnliche Masche hereingefallen sein könnten.

„Nordwestschuld“ ist bereits der vierte Roman der Reihe um die sehr gegensätzlichen Ermittler Anna Wagner und Hendrik Norberg in St. Peter-Ording und auch dieser Krimi ist wieder äußerst gelungen. Die Autorin greift mit den Love Scammern, also Betrügern auf Dating-Plattformen, die oft aus afrikanischen Ländern kommen und als organisierte Banden den Betrug betreiben, ein sehr aktuelles Thema auf und bindet es sehr gut und den sonst regionalen Kriminalfall ein. Auch die persönliche Entwicklung der Hauptfiguren geht konstant weiter und tritt nicht auf der Stelle, was die Lektüre für Fans der Reihe natürlich um so unterhaltsamer macht. Es bleibt spannend, wie es persönlich für Hendrik Norberg weitergeht, genauso spannend wie dieser äußerst gelungen und perfekt konstruierte Kriminalfall, der mit einem höchst überraschend Schluss gekrönt wird.

Mir hat „Nordwestschuld“ von Svea Jensen wieder ausgesprochen gut gefallen, ein spannender Krimi mit sympathischen Hauptfiguren. Ich bin schon jetzt gespannt, wie es in Zukunft weitergeht für das Ermittlerduo.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Verlags Harper Collins. Das Buch wurde als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. 

Donnerstag, 6. Juli 2023

Martin Walker "Troubadour"


 

Jeden Sommer ist die Freude bei mir groß, wenn der neue Bruno-Roman von Martin Walker erscheint und so auch dieses Jahr. In „Troubadour“ geht es um einen Song für die katalanische Unabhängigkeit, der von der spanischen Regierung verboten wird. Die Band soll bei einem Festival in Saint-Dennis auftreten und so ist die Stimmung entsprechen aufgeheizt, Morddrohungen gegen die Band machen die Arbeit von Bruno immer schwieriger. All das wird natürlich begleitet von den üblichen Abendessen, Sporttunieren und Gesprächen unter Freunden in Saint-Dennis, die in keinem Krimi von Martin Walker fehlen dürfen.

Bruno-Fans dürften auch von „Troubadour“ nicht enttäuscht sein, denn der wunderbare Regionalkrimi liefert alles, was man erwartet: viel Spannung und ebenso viel Unterhaltung und illustre Nebenhandlungen mit bekannten Personen, die einem im Laufe der Reihe schon ans Herz gewachsen sind. Martin Walker schafft es wie immer äußerst geschickt, eine spannende Kriminalhandlung mit viel französischer Lebensfreude zu verbinden. Wie immer möchte ich mich nach der Lektüre am liebsten direkt auf den Weg ins Périgord machen, um Land und Leute persönlich kennenzulernen.

Ein spannender Krimi, ein tolles Setting mit bekannten und geliebten Figuren, was will man mehr- „Troubadour“ von Martin Walker ist wieder auf ganzer Linie gelungen.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Diogenes Verlags. Das Buch wurde vom Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

Donnerstag, 1. Juni 2023

Gisa Pauly "Schwarze Schafe"

 

Wie so oft schafft es Mamma Carlotta sich auf Sylt in schwierige Situationen zu bringen. Die Schwiegermutter des Hauptkommissars vor Ort ist zu Besuch, eigentlich um sich um die Familie zu kümmern. Doch die Nachbarin, Frau Kämmertöns, vermisste hunderttausend Euro, die sie beim Lotto gewonnen hat. Zur Polizei kann sie nicht gehen, da sie ihrem Mann das Geld verheimlich hatte. Also müssen die beiden rüstigen Damen allein ermitteln. Als sie dabei jedoch auf eine Leiche stoßen und in einen brennenden Schuppen gesperrt werden, wird klar, dass sie in eine größere Sache hineingeraten sind. Und ganz nebenbei muss Mamma Carlotta noch verhindern, dass ihre Enkelin ihren Job verliert, weil sie sich Hals über Kopf verliebt hat und irrationale Entscheidungen trifft. Es ist also viel zu tun für Mamma Carlotta auf Sylt.

Bisher habe ich die Geschichten mit Mamma Carlotta immer als Hörbuch gehört, aber auch als Roman zum Lesen funktionieren sie gut. Sie sind unterhaltsam und kurzweilig, die Charaktere sind sympathisch und passen alle gut zusammen und so ergibt sich schnell eine leichte und schwungvolle Geschichte. Wer die Romane von Gisa Pauly über Mamma Carlotta liest, sollte tunlichst keine anspruchsvolle Krimiliteratur erwarten, es ist eher das, was man als „Cosy Krimi“ bezeichnen könnte. Aber die Lektüre macht Freude, die Geschichte ist kreativ und lustig, mir hat es gut gefallen.

Gisa Paulys Roman „Schwarze Schafe“ ist eine gelungene Mischung aus Krimi und Familienroman, unterhaltsam, kurzweilig und mit tollen Figuren. Er schließt nahtlos an die vorherigen Bände der Mamma Carlotta Reihe an und macht Lust auf weitere Geschichten.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Piper Verlags. 


Sonntag, 13. November 2022

Gordon Tyrie "Schottenkomplott"

 

Hynch hat sich nach seiner Karriere als Auftragskiller auf eine kleine Hebrideninsel zurückgezogen, um dort seinen Ruhestand zu genießen und hoffentlich nie gefunden zu werden. Doch das gelingt ihm nicht, nach einem letzten verpatzten Auftrag soll er von einer Konkurrentin umgebracht werden. Und das alles, während er seit langer Zeit endlich wieder ins Dating einsteigen will, so muss er hinter jedem Date seine Killerin vermuten. Beobachtet und kommentiert wird das alles von Thin Lizzy, einem Highland-Rind, dass sin der Tiertherapie arbeitet und dort Hynchs Bezugstier ist.

Angepriesen als Cosy-Krimi, also ein etwas gemächlicherer Krimi vor schöner Kulisse, hatte ich mich auf das Buch gefreut. Ich bin ein großer Fan von den französischen Reihen „Madame le Commissaire“ und „Bruno Chef de Police“, die ebenfalls oft das Leben der Leute in den Vordergrund stellen und den Kriminalfall auch mal in den Hintergrund treten lassen. Doch dieser Roman war mir dann doch deutlich zu „cosy“, es passiert nämlich die meiste Zeit einfach gar nichts. Das Leben plätschert dahin, ohne berichtenswerte Geschehnisse und so nett die kleinen Beiträge der Tiere dazu auch sind, schaffen sie es nicht, die Handlung am Laufen zu halten. Nach über der Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl, dass der Plot noch kein Stück weiter gekommen war und die Figuren immer noch blass und beliebig waren. Die Charaktere haben zu wenig spezielle Eigenheiten und werden zu wenig beschrieben, um die Handlung wirklich voranzubringen, so dass einfach die ganze Zeit alles vor sich hin plätschert.

Für mich war „Schottenkomplott“ von Gordon Tyrie leider eine totale Enttäuschung, ein Buch mit viel zu wenig Handlung und ohne Entwicklung der Figuren. Wer sich für die Landschaftsbeschreibung der Hebriden interessiert, kommt hier zumindest passagenweise auf seine Kosten, ansonsten kann ich das Buch leider nicht empfehlen.

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Hier geht es zu weiteren Informationen der Verlagsgruppe Droemer Knaur. 


Montag, 24. Oktober 2022

Pierre Martin "Monsieur le Comte und die Kunst des Tötens"

 

In Familienunternehmen einsteigen zu müssen, ist schon schwierig. Doch was soll man tun, wenn die Familientradition das Ermorden von Menschen ist und man selbst nichts damit zu tun haben möchte? Lucien Comte de Chacarasse steht vor genau diesem Problem als sein Vater stirbt und ihm noch auf dem Sterbebett das Versprechen abnimmt, die Tradition fortzuführen. Doch Lucien führt erfolgreich ein Restaurant und genießt ansonsten das Leben, als sein Onkel mit einem ersten Auftrag an ihn herantritt. Jetzt muss Lucien seinen eigenen Weg finden, mit der Aufgabe umzugehen.

Pierre Martin ist mir als Autor schon bekannt von der Krimireihe „Madame le Commissaire“, die ich sehr gerne lese und auch dieser Auftakt zu einer neuen Serien konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Der leicht ironische und humorvolle Stil verbunden mit einem Kriminalroman lässt sich hervorragend lesen und macht viel Freude. Mit Lucien Comte de Chacarasse hat der Autor wieder einen Charakter geschaffen, der sich den Normen und Vorstellungen seines Berufs wiedersetzt, auch wenn er auf der ganz anderen Seite des Gesetzes steht als Isabelle Bonnet. Die Madame le Commissaire bekommt übrigens auch einen kleinen Gastauftritt in diesem Roman, was ich sehr gelungen finde.

„Monsieur le Comte und die Kunst des Tötens“ von Pierre Martin ist ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Krimi, der den schönen Süden Frankreichs mit in den Mittelpunkt stellt und dazu noch durch eine interessante und sehr kreative Handlung überzeugt. Absolut gelungen und empfehlenswert.

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Das Buch wurde über das Portal www.vorablesen.de als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

Freitag, 2. September 2022

Luca Fontanella "Trattoria Mortale. Der Tote im Weinberg"

 

Es ist Sommer in Volterra und wieder einmal muss sich Sergio zwischen seinem Job als Polizist und der Arbeit in der Trattoria seines Vaters zerreißen. Während der Vorbereitungen für ein Festessen, das die Insassen des örtlichen Gefängnisses alljährlich für Gäste organisieren, versucht ein Häftling zu flüchten und wird wenig später tot aufgefunden. Alles sieht nach Mord aus und so rücken wieder einmal die ungeliebten Kollegen Sergios aus Pisa an, um den Fall zu lösen. Und auch in diesem Fall erscheinen Sergio deren Ermittlungsmethoden als fragwürdig und nicht zielführend. Er beginnt eigene Nachforschungen und kommt schnell auf eine spannende Spur.

Die Reihe „Trattoria Mortale“ von Luca Fontanella ist für mich eine echte Freude, denn er verbindet auf äußerst gelungene Art und Weise spannende Krimiunterhaltung mit wunderschönem Ambiente und italienischem Lebensgefühl. Sergio ist ein sympathischer Charakter, der mehr Zeit im Lokal seines Vaters als bei der Polizeiarbeit zu verbringen scheint. Dennoch hat er einen guten Spürsinn und hört den Leuten zu, dadurch ist er seinen Kollegen oft ein ganzes Stück voraus. Die Handlung ist in diesem Band wirklich sehr gelungen und so tappt man bei der Lektüre gemeinsam mit dem Ermittler recht lange im Dunkeln, bis endlich der Groschen bei allen Beteiligten fällt.

„Der Tote im Weinberg“ von Luca Fontanella ist ein Regionalkrimi im besten Sinne, sehr spannend geschrieben und gut konstruiert, dennoch mit vielen lokalen Bezügen und Eigenarten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf weitere Bände aus der Reihe.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Goldmann Verlags. 


Montag, 1. August 2022

Marco Malvaldi "Die Schnelligkeit der Schnecke"

 

In Pineta findet ein Kongress statt, auf dem Massimo mit seinem Großvater die Verköstigung der Teilnehmer übernimmt. Doch als ein Professor plötzlich stirbt und alles auf Mord hindeutet, kann Massimo sich kaum noch auf etwas anderes konzentrieren, als die Frage nach dem Mörder. Gleichzeitig hält ihn auch seine Bar auf Trab und besonders die vier speziellen Gäste, die älteren Herren, die den besten Platz besetzen und zu allem etwas zu sagen haben. Ein amüsantes Spiel nimmt seinen Lauf.

„Die Schnelligkeit der Schnecke“ ist der zweite Band rund um den Barbesitzer Massimo und seine Gäste, die sich in diverse Kriminalfälle einmischen. Bei diesem haben mir ein bisschen der Schwung und die Spannung gefehlt. Natürlich lebt die Reihe hauptsächlich von seinen Figuren und das funktioniert auch hier wieder gut. Die Entwicklung des Kriminalfalls rückt mir jedoch zu sehr in den Hintergrund, die Story plätschert nur dahin bis zur sehr plötzlichen Lösung des Falls. Da hoffe ich in den weiteren Bänden auf mehr Krimihandlung.

Marco Malvaldis Krimi „Die Schnelligkeit der Schnecke“ ist ein recht unterhaltsamer Krimi, dem aber etwas die Spannung fehlt, um einen richtig mitnehmen zu können.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Piper Verlags. 

Dienstag, 26. Juli 2022

Martin Walker "Tête-à-Tête"


 

Ein ungeklärter Mordfall zieht Bruno in seinen Bann. Die Leiche eines jungen Mannes wurde vor Jahren gefunden und konnte nie identifiziert werden. Mit neuen Möglichkeiten der Rekonstruktion, wie Bruno sie in einer Ausstellung sieht, ließe sich die Identität des jungen Mannes vielleicht auch nach vielen Jahren herausfinden und damit auch sein Tod aufklären. Die Suche nach dem Mörder beginnt und Bruno macht einige überraschende Entdeckungen.

Ich bin nach so vielen Bruno-Bänden schon nicht mehr als objektive Leserin zu bezeichnen, sondern ein riesiger Fan und daher inzwischen vermutlich einfach voreingenommen. Mich hat dieser Krimi wieder begeistert. Ein spannender Fall, das wunderschöne Périgord und das Personal, das einem im Laufe der Zeit ans Herz gewachsen ist. Martin Walker hat ein Händchen für Stimmungen und Details und so schafft er es mit seinen Krimis jedes Mal, den Zauber der Landschaft und das ländliche Leben in treffende Wort zu verpacken, die einen bei der Lektüre sofort mitnehmen. Bruno ist nach so vielen Geschichten zu einem guten Freund geworden und ich freue mich, ihn jeden Sommer mit einer neuen Geschichte wiederzutreffen.

Martin Walkers neuer Bruno-Krimi „Tête-à-Tête“ ist wieder ein spannender Krimi mit tollen Charakteren, der einfach nur Freude macht beim Lesen. Jetzt heißt es wieder warten, bis Bruno mit einem neuen Fall in unser Leben tritt.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Diogenes Verlags. Das Buch wurde vom Verlag als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

 

Donnerstag, 14. Juli 2022

Svea Jensen "Nordwestnacht"


 

Ein Filmteam dreht in St. Peter-Ording und Nils Scheffler ist begeistert, er darf bei der Krimiserie als Berater tätig sein. Als jedoch der Aufnahmeleiter nach einem brutalen Mord tot aufgefunden wird, verändert sich seine Rolle schnell. Gemeinsam mit Hendrik Norberg und Anna Wagner soll er ermitteln. Doch dann verschwindet auch noch die Hauptdarstellerin, in die Nils sich verguckt hatte und mit der professionellen Objektivität scheint es vorbei zu sein. Kann das sympathische Team aus St. Peter-Ording diesen verwirrenden Fall dennoch lösen?

Der Schreibstil von Svea Jensen hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Die Kriminalfälle sind komplex und sehr spannend, die Figuren sind sehr schön beschrieben, sympathisch und wachsen einem sofort ans Herz. Egal ob der schrullige Norberg, die engagierte Anna Wagner oder der junge und oft übermotivierte Nils Scheffler, sie alle halten die Geschichte am Laufen und machen viel Freude. Auch der dritte Band der Nordwest-Krimireihe ist daher sehr gelungen. Dieses Mal rückt mit Nils Scheffler eine Figur in den Mittelpunkt, die bisher eher eine Nebenrolle gespielt hat und das gefällt mir an der Reihe besonders gut. Die Konstellation ist sehr dynamisch, nichts ist festgefahren oder wird langweilig.

„Nordwestnacht“ ist der dritte Krimi von Svea Jensen in der Reihe und er hat mich wieder begeistert. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, ich kann diesen Krimi nur uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Verlags Harper Collins.

Donnerstag, 7. Juli 2022

Pierre Martin "Madame le Commissaire und der tote Liebhaber"


 

Das Leben im beschaulichen Fragolin in Südfrankreich plätschert dahin und immer mal wieder schließt Isabelle Bonnet einen ihrer Fälle ab. Doch die Ruhe ist vorbei als Thierry, der Bürgermeister von Fragolin und Isabelles ehemaliger Geliebter, ermordet aufgefunden wird. Im wunderschönen Sanary-sur-mer wurde ihm am Hafen die Kehle durchgeschnitten. Doch was wollte er dort überhaupt? Isabelle wird von höchster Stelle beauftragt, den Fall zu lösen und ihre emotionale Verbindung treibt sie immer weiter an, den Täter schnellstmöglich zu schnappen. Denn auch wenn sie und Thierry kein Paar mehr waren, hat sie ihn sehr gemocht und ist zutiefst betroffen von seinem Tod.

Die Sonne brennt auf Fragolin und als Leserin oder Leser bekommt man sehr schnell ein Gefühl für das Leben und Zusammenwirken in dem kleinen Ort. War Isabelle am Anfang noch fast ein Fremdkörper, hat sie sich komplett eingefunden und daher versucht jeder, ihr bei der Suche nach dem Mörder zu helfen. Pierre Martin schreibt wie immer spannend, aber auch lustig und unterhaltsam über Isabelle und ihren Sous-Brigadier Appollinaire, der ein echtes Unikum ist und mit jedem Band noch liebenswerter wird. Dieses Mal fand ich die Kriminalhandlung besonders spannend, vielleicht auch wegen der persönlichen Betroffenheit von Isabelle und weil man die Geschichte der beiden Figuren schon über die vergangenen Bände verfolgen konnte.

Mir hat „Madame le Commissaire und der tote Liebhaber“ ausgesprochen gut gefallen, ein toller Schmöker, der einen in die Hitze Südfrankreichs entführt.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Verlags Droemer Knaur. 

Montag, 4. Juli 2022

Marco Malvaldi "Im Schatten der Pineta"


Wo findet in einem kleinen toskanischen Ort das Leben statt, wenn nicht in einer Bar? In der Bar von Massimo finden sich täglich vier alte Herren ein, um das Leben und seine Verwicklungen zu diskutieren. Als die Leiche eines Mädchens gefunden wird, dass alle kennen und Massimo auch noch als Zeuge befragt wird, herrscht helle Aufregung am Tisch und das Gesprächspotenzial ist unermesslich. Und während Massimo versucht herauszufinden, was dem Mädchen wirklich zugestoßen ist, unterstützen ihn seine Gäste mit mehr oder wenigen wertvollen und neugierigen Beiträgen.

So unterhaltsam und kurzweilig wie schon der Inhalt klingt, ist auch die Lektüre. Es ist kein dicker Krimi, den Marco Malvaldi geschrieben hat, aber es ist eine spannende Sommerlektüre, die perfekt einen Nachmittag auf der Sonnenliege oder auf dem Balkon ist, um in Gedanken in das wunderbare Italien zu reisen. Der Fall ist kniffliger als man zunächst annehmen würde und das Zusammenspiel der Charaktere äußerst gelungen. Die Lektüre macht Freude, die Protagonisten wachsen einem ans Herz und eh man sich versieht, ist man selbst Mitten in Pineta angekommen, spürt die Hitze des Mittags und die Aufregung um den Kriminalfall.

„Im Schatten der Pineta“ ist ein wunderbarer kleiner Krimi, mit viel Feingefühl und Sinn für lokale Besonderheiten geschrieben. Marco Malvaldi überzeugt mit seinem ersten Krimi auf ganzer Linie. Jetzt folgt eine ganze Reihe rund um Barbesitzer Massimo und ich bin schon sehr gespannt, ob es so gut weitergeht.  

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Piper Verlags. 

Donnerstag, 21. April 2022

Luca Ventura "In einer stillen Bucht"


 

Auf der idyllischen Ferieninsel Capri kommt es wieder einmal zu einem großen Verbrechen. Eine Leiche wird in einem Koffer an einem Felsvorsprung über dem Meer gefunden. Es handelt sich um Maria Grifo, Leiterin des Konservatoriums in Neapel und nicht unumstritten. Doch keiner scheint zu wissen, warum sie auf Capri war und was passiert sein könnte. Auch Enrico Rizzi und Antonia Cirillo tappen bei ihren Ermittlungen lange im Dunkeln.

Ein spannender Kriminalfall, eine traumhafte Kulisse und sympathische Charaktere – die Capri-Krimis von Luca Ventura haben alles, was gute Unterhaltung braucht. Der Mord an Maria Grifo ist für mich der bisher spannendste Fall der zwei widersprüchlichen Ermittler, die nur schwer miteinander warm werden. Leider ist Antonia immer noch nicht richtig auf Capri angekommen und so langsam wird es Zeit, dass man erfährt, was für Ihre Zwangsversetzung auf die Urlaubsinsel gesorgt hat. Andeutungen fallen immer wieder, aber im nächsten Band wäre es definitiv einmal Zeit für Fakten. Enrico ist nach wie vor sehr sympathisch, er hilft seiner Familie sehr beim Gemüseanbau ist ein sehr heimischer Typ. Diese Kombination führt dazu, dass zwischen Antonia und Enrico immer wieder Zwist herrscht, doch am Ende haben sie Erfolg.

„In einer stillen Bucht“, der dritte Capri-Krimi von Luca Ventura, ist spannend und mitreißend geschrieben, ein tolles Buch, dessen Lektüre sehr viel Freude gemacht hat.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Diogenes Verlags. Das Buch wurde als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. 

Freitag, 25. März 2022

Luca Fontanella "Trattoria Mortale. Die tote Diva"

 

Im friedlichen Städtchen Volterra in der Toskana ist einiges los. Die Fimdiva Stella Aurora kehrt zurück in die Stadt, in der ihr Ruhm begann und trifft auch ihre alte Flamme Angelo Panda, Betreiber einer gut laufenden Trattoria wieder. Doch kurz nach diesem Treffen wird Stella tot aufgefunden und Angelo gerät ins Visier der Ermittler. Sein Sohn Sergio muss als Agente der Polizei alles geben, um seinen Vater von den Vorwürfen reinzuwaschen und nebenbei das übliche Chaos in der Stadt im Griff zu haben. Das verspricht einige unterhaltsame Turbulenzen.

„Trattoria Mortale. Die tote Diva“ von Luca Fontanella ist ein unterhaltsamer und spannender Regionalkrimi, der in einer der schönsten Regionen Europas spielt. Dem Autor gelingt es hervorragend, das toskanische Lebensgefühl mit der Kriminalhandlung zu verknüpfen und seine Leserinnen und Leser so auf eine wahre Reise in das Herz der Toskana mitzunehmen. Bei Wein, Grappa und Espresso wird diskutiert, ermittelt und natürlich werden auch einige Herzen entflammt.

Luca Fontanella ist ein unterhaltsamer Krimi gelungen, der Lust auf eine Reise in die Toskana oder zumindest ein schönes Glas Rotwein auf dem Balkon macht, spannend und lustig zugleich.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Goldmann Verlags. Das Buch wurde über das Bloggerportal der Verlagsgruppe Penguin Random House kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 


Freitag, 17. September 2021

Pierre Martin "Madame le Commissaire und die tote Nonne"

 

Eine Nonne stürzt beim Kräutersammeln eine Steilküste hinab und ist tot. Was zunächst nach einem Unfall aussieht, entpuppt sich als Mord und da Isabelle Bonnet zufällig gerade vor Ort ist, übernimmt sie diesen Fall. Doch wer sollte eine gottesfürchtige Nonne umbringen? Madame le Commissaire und ihr emsiger Assistent Appollinaire vermuten das Motiv im Vorleben der Nonne, doch in dem malerischen alten Kloster, aus dem die Nonne stammte, scheint es noch mehr Ungereimtheiten zu geben. Die beiden müssen also tiefer graben, um das Motiv des Mordes und den Täter zu ergründen.

Dieser Band von Pierre Martin zu seiner „Madame le Commissaire“ war für mich einer der bisher besten. Die Geschichte ist sehr spannend und interessant konstruiert und am Ende sehr überraschend. Wie immer sind auch die Landschaftsbeschreibungen der Provence und das beschauliche Leben im Städtchen Fragolin so einladend, dass man als Leserin oder Leser gerne sofort eine Reise dorthin machen möchte. In Kombination mit dem unterhaltsamen Personal und Isabelles Liebesdreieck mit dem Bürgermeister und dem extravaganten Kunstsammler Rouven schafft der Autor wieder einen spannenden und gleichzeitig sehr unterhaltsamen Krimi.

Pierre Martins Provence-Krimi „Madame le Commissaire und die tote Nonne“ ist wieder ein äußerst gelungenes Buch mit viel Humor und Lokalkolorit, dass bei der Lektüre einfach Freude macht und natürlich Lust auf die kommenden Bände rund um Isabelle Bonnet, die Madame le Commissaire.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Verlags Droemer Knaur. 

Freitag, 20. August 2021

Luca Ventura "Mitten im August"

 

Polizist Enrico Rizzi hat eigentlich einen ruhigen Job auf der schönen Insel Capri, Diebstähle und andere kleinere Delikte prägen seinen Alltag. So bleibt genug Zeit für seine Freundin und den Gemüsegarten seines Vaters. Doch als Jack Milani, ein reicher Student aus einer norditalienischen Familie, tot aufgefunden wird und seine Freundin Sophia wie vom Erdboden verschluckt ist, muss Rizzi ordentlich rotieren. Doch von den Kollegen aus Neapel will er sich auf keinen Fall die Butter vom Brot nehmen lassen. Hinzu kommt noch die neu Kollegin, mit der er nur schwer warmwerden kann. Es ist einiges los auf der schönen Urlaubsinsel.

Luca Ventura ist mit diesem Roman ein unterhaltsamer und kurzweiliger Urlaubskrimi gelungen, der einen direkt in den Süden Italiens mit seiner Wärme und den duftenden Obstbäumen entführt. „Mitten im August“ ist spannend geschrieben und logisch konstruiert, gleichzeitig aber auch leicht und unterhaltsam, eine perfekte Urlaubslektüre. Enrico Rizzi ist ein sympathischer Charakter und die Geschichte seiner neuen Kollegin, die bisher nur angedeutet wird, verspricht für die folgenden Bände noch viel Spannung mitzubringen. Ich hatte den zweiten Band vor diesem ersten gelesen, was aber auch kein Problem war, da die privaten Probleme der Ermittler nur eine Hintergrundrolle spielen und die für sich abgeschlossenen Fälle deutlich im Vordergrund stehen.

Mir hat „Mitten im August“ von Luca Ventura sehr gut gefallen, ein schöner Regionalkrimi mit viel Urlaubsflair. Ein toller Krimi für den Sommer oder alle, die ihn gerade vermissen.

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Hier geht es zu weiteren Informationen des Diogenes Verlags. 

Hier geht es zu meiner Rezension des zweiten Bandes der Reihe, „Bittersüße Zitronen“. 

Freitag, 11. Juni 2021

Svea Jensen "Nordwestzorn. Ein Fall für die Soko St. Peter-Ording."

 

Ein alter Vermisstenfall beschäftigt Anna Wagner, Leiterin einer neuen Vermisstenstelle der Polizei in Schleswig-Holstein. Gemeinsam mit dem Dienststellenleiter Henrik Norberg aus St. Peter-Ording und ihrem Mitarbeiter Nils Scheffler untersucht sie den Fall des verschwundenen Jungen Florian Berger, der vor 16 Jahren aus einem Ferienheim als vermisst gemeldet wurde. Die Nachforschungen ergeben schnell zahlreiche Ungereimtheiten und auch die alten Akten werfen Fragen auf, ob bei den Ermittlungen alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Was wirklich hinter diesem Fall steckte, konnten sich die Ermittler aber selbst in ihren kühnsten Träumen nicht ausmalen.

Dies ist der zweite Band der Soko St. Peter-Ording um Anna Wagner und wie im ersten Band ist es eine angenehme Mischung aus spannendem Kriminalfall und privaten Erlebnissen der Ermittler. Beruflich und privat verschmilzt schon dadurch sehr schnell, dass Anna Wagner bei den Schwiegereltern ihres Kollegen Norberg wohnt und so lernt man die Figuren schnell kennen. Die Konstellation funktioniert sehr gut und so laufen auch die Ermittlungen schnell rund. Der Vermisstenfall ist zudem sehr spannend und für die Leserinnen und Leser bleibt lange unklar, was genau hinter dem Verschwinden des Jungen stecken könnte. Die Auflösung ist dann umso überraschender. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir gewünscht, dass mehr Figuren eingebunden würden, zum Beispiel spielt Nils Scheffler eine sehr untergeordnete Rolle, was ich schade finde.

„Nordwestzorn“ von Svea Jensen ist ein gelungener Krimi, der sehr routiniert geschrieben wirkt. Etwas mehr und detaillierter beschriebenes Personal hätte ihn meiner Meinung nach unterhaltsamer gemacht, das ist aber das einzige, was ich zu bemängeln habe.

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Das Buch wurde vom Verlag über das Programm "Buchflüsterer" von www.buecher.de kostenlos zur Verfügung gestellt. 

Donnerstag, 6. Mai 2021

Martin Walker "Französisches Roulette"


 

In Saint-Denis hält man zusammen und ist auch für die älteren Bewohner da. Als ein alter Bauer stirbt und herauskommt, dass er seine Kinder enterbt und seinen ganzen Besitz einer Versicherungs- gesellschaft im Austausch für den Aufenthalt in einem Luxusseniorenheim überschrieben hat, kommen dem Dorfpolizisten Bruno Zweifel. Der plötzliche Tod direkt nach diesem Arrangement kommt ihm komisch vor und so beginnt er zu recherchieren und stößt auf ein Konstrukt aus Versicherungsgesellschaften mit Bezug zur Ukraine und einem halbseidenen Notar, der sehr plötzlich in der Region aufgetaucht ist. Doch was hat das alles mit der neuen ukrainischen Freundin seines Bekannten Jamie zu tun? Ein verwirrendes Rätsel, das Bruno ganz sicher knacken wird.

Auf Martin Walker und seinen Bruno ist Verlass, ein spannender Kriminalfall im schönen Périgord, das bekannte und geliebte Personal und viel gutes Essen und Wein, genau das was die Leserinnen und Leser hier erwarten. Mir hat die Lektüre wieder viel Freude gemacht, auch wenn ich den Kriminalfall dieses Mal etwas sehr verwirrend und unübersichtlich angelegt fand. Da gab es schon bessere und auch spannendere Fälle für Bruno, doch die Krimis zeichnet eben viel mehr aus, als der Fall an sich und so ist dies nur ein kleiner Makel. So langsam ist auch das hin und her mit Isabelle nicht mehr so richtig unterhaltsam, es wird meiner Meinung nach Zeit, dass Bruno zu neuen Ufern aufbricht und die sowieso nie zustande kommende Beziehung zu Isabelle einmal begräbt, das würde auch den Romanen neuen Schwung geben. Seit einigen Büchern hängt Bruno etwas fest im Status quo, ich hoffe, der Autor gibt ihm für den nächsten Krimi einen größeren Bruch mit, der alles ein wenig durcheinanderwirbelt.

„Französisches Roulette“ ist wieder ein schönes Buch, das sich gut lesen lässt, jedoch meiner Meinung nach einer der schlechteren Bruno-Krimis. Für den nächsten Band hoffe ich auf mehr Abwechslung und neues Personal, das Saint-Denis und Bruno ein bisschen aufweckt.  

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Das Buch wurde als kostenloses Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. 

Montag, 12. April 2021

Luca Ventura "Bittersüße Zitronen"


 

Capris größter Limoncello-Produzent gerät in den Mittelpunkt einer Mordermittlung. Elisa Constantini kommt bei einem Unfall ums Leben, Polizist Enrico Rizzi ist der erste am Tatort. Die letzten Worte der jungen Frau sagen ihm, dass dies kein Unfall war, sondern Mord. Doch wer wollte Elisa umbringen? Und war sie überhaupt das Ziel des Anschlags? Rizzi und seiner Kollegin Antonia Cirillo ermitteln auf der kleinen Insel und merken schnell, dass sie in ein Wespennest gestochen haben. Alte Geschichten und Familienfehden, neue Liebschaften, alles scheint eine Rolle in diesem Fall zu spielen – und eben auch der berühmte Limoncello und die dafür benötigten Zitronen.

„Bittersüße Zitronen“ ist ein unterhaltsamer und kurzweiliger Regionalkrimi, der seine Leserinnen und Leser mitnimmt auf die wunderschöne Insel Capri vor der Küste Italiens. Es ist bereits der zweite Band mit dem nicht besonders gut zusammenarbeitenden Ermittlerduo, doch auch ohne Lektüre des ersten Bandes kommt man schnell in die Geschichte rein. Der Fall ist sehr verwirrend und vielschichtig, doch der Autor Luca Ventura schafft es sehr geschickt, für seiner Leserinnen und Leser immer einen roten Faden in der Hand zu behalten, so dass man nie völlig den Überblick über die ganzen Verwandtschaftsverhältnisse, Freundschaften und auch Feindschaften verliert. Denn auf Capri, so scheint es, kennt jeder jeden und weiß auch über jeden viel zu erzählen. Der Krimi lässt sich leicht und flüssig lesen, er ist spannend geschrieben und bietet neben der Kriminalhandlung einen schönen Anteil an Lokalkolorit und kuriosen Charakteren, also alles, was eine gelungener Regionalkrimi benötigt.

Mir hat Luca Venturas zweiter Krimi „Bittersüße Zitronen“ sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Geschichten mit dem Ermittlerduo, das noch nicht so richtig zusammengefunden hat.

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Das Buch wurde als Rezensionsexemplar kostenlos vom Verlag zur Verfügung gestellt.