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Donnerstag, 30. Juli 2020

Zehn Fragen an Alexandra Zöbeli

© Carole Fleischmann

Alexandra Zöbeli begeistert regelmäßig mit schönen Romanen, die in den zauberhaftesten Landschaften Groß- britanniens spielen. Anlässlich ihres neuen Roman "Ein Schotte im Gepäck" könnt ihr hier noch einmal den Frageboge "Zehn Fragen an..." nachlesen, den sie bereits vor zwei Jahren für Sarahs Bücherregal ausgefüllt hat. 

1) Am frühen Morgen - Kaffee oder Tee?

Tee und später am liebsten einen Cappuccino.

2) Wofür sind Sie dankbar?

Dass ich das Glück habe in einem Land zu leben, in dem Frieden herrscht. Für meinen Mann, meine Familie, meine beiden vierbeinigen Kumpanen und meine Freundinnen. Dass wir Arbeit haben, ein Dach über dem Kopf, gesund sind und dafür, dass ich so wunderbare Leserinnen und Leser habe. Ich könnte noch weiter aufzählen, denn ich bin wirklich dankbar, so ein Glückskind zu sein.

3) Urlaub – in die Berge oder an den Strand?

Rumliegen liegt mir gar nicht. Bei einem Strandurlaub auf den Malediven wurde ich wohl aus lauter Langeweile krank *lach*. Auch wenn ich das Meer wirklich sehr liebe, brauche ich etwas mehr als „nur“ Strand. Daher würde ich mich wohl für die Berge entscheiden, diejenigen am Meer *grins*… Mount Snowdon in Wales zum Beispiel.

4) Ihr Lieblingsbuch?

Ein Lieblingsbuch habe ich eigentlich gar nicht. Ich lese viel und gern, weil ich süchtig nach Geschichten bin. Ich gestehe aber, dass ich ein Buch selten mehr als ein Mal lese. Ich mag aber die Bücher von Katie Fforde, Robin Pilcher, Barbara Delinsky und Luanne Rice. Sie zaubern mir immer wunderbares Kino in den Kopf.

5) Ihr Tipp, wenn es mal stressig wird?

Ruhe bewahren und eines nach dem anderen erledigen. Flippt man nämlich aus (was ich auch ganz gut kann), kann man nicht mehr logisch denken und kriegt gar nichts mehr gebacken. Manchmal hilft auch eine kurze Teepause einzulegen, um danach wieder konzentrierter an die Sache rangehen zu können.

6) Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?

The Walled Garden von Jules Hudson. Das ist kein Roman, sondern ein Gartenbuch über die Geschichte der englischen Walled Gardens. Natürlich gewährt das Buch auch Einblicke in diverse britische Gärten, die ich unbedingt besuchen möchte😊.

7) Welches Buch können Sie immer wieder lesen?

Hmm, wie oben geschrieben, ich lese kaum ein Buch zwei Mal. Lieber habe ich immer wieder neue Geschichten, da kann ich einfach nicht genug davon kriegen.

8) Ihr Berufswunsch als Kind?

Oh, ich glaube, da gab es einiges wie Köchin, Konditorin, Tierärztin, Tierpflegerin, Bäuerin, Seiltänzerin, … Als ich den Film „Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten“ gesehen hatte, wollte ich auch kurz mal Schauspielerin werden, damit ich mit Michael Douglas durch den nächsten Urwald rennen konnte … Tja, da ich aber weder Talent noch das Aussehen habe, habe ich mich am Ende zu einer Ausbildung als Kauffrau entschieden.

9) Mit wem würden Sie gerne einen Tag Ihr Leben tauschen?

Mit meinem Kater. Der darf am Morgen liegen bleiben und meint höchsten, ob wir bitte die Haustür leise von aussen schliessen könnten, damit er nicht aufwacht. Wenn er sein Futter nicht mag, wird es so lange stehen gelassen, bis Frau Zweibeiner ihm etwas anderes serviert, damit er nicht tot umfällt. Es wird ihm die Tür aufgehalten und der Bauch gekrault, wenn er mal von seinem Mittagsschläfchen an der Sonne zurückkehrt. Irgendwas mache ich wohl einfach falsch in meinem Leben *seufz* :o).

10) Und zum Abschluss - Sie haben drei Wünsche frei! Was wünschen Sie sich?

1. Wunsch: Dass wir Menschen mit den Tieren endlich anständig umgehen und sie als Lebewesen und nicht als Dinge behandeln.

2. Wunsch: Dass wir respektvoller miteinander umgehen. Damit meine ich, dass ein „Danke“, „Bitte“, „Hallo“ und „Tschüss“ wieder selbstverständlich werden sollte. Dass es einem wirklich interessiert, wenn man den anderen fragt: „Wie geht es dir?“
Manchmal habe ich den Eindruck, wir benehmen uns nicht viel anders als Trump, mit seinem „America first“. Jeder schaut in erster Linie nur noch für sich, das finde ich sehr bedenklich.

3. Wunsch: Mein letzter Wunsch ist ein egoistischer: Ich wünsche mir Gesundheit für meine Familie, meine Liebsten und nicht zuletzt auch für mich selbst.


Hier geht es zu meiner Rezension von Alexandra Zöbelis neuem Roman "Ein Schotte im Gepäck". Doch auch die anderen Romane der Autorin kann ich nur empfehlen. Bisher erschienen sind folgende Titel:






Montag, 29. Juni 2020

Zehn Fragen an: Manuela Inusa

©Privat

Gerade ist der neue Band der Reihe "Kalifornische Träume" von Manuela Inusa unter dem Titel "Orangenträume" erschienen.  Für Sarahs Bücherregal beantwortete sie bereits anlässlich der Valerie-Lane-Reihe den Fragebogen "Zehn Fragen an...", den ich aus aktuellem Anlass noch einmal mit allen Leserinnen und Lesern teilen möchte.  

1) Am frühen Morgen - Kaffee oder Tee? 
Ich bin ein absoluter Teeliebhaber und trinke ihn nicht nur morgens, sondern den ganzen Tag über. Gerne auch vor dem Einschlafen. Kaffee dagegen mag ich überhaupt nicht. 

2) Wofür sind Sie dankbar? 
Für meine Familie. Für gute Musik. Für inspirierende Bücher. Für spannende Serien. Für vegane Schokolade. Dafür, dass ich schon an so viele wunderbare Orte reisen durfte. Dafür, dass ich meine größte Leidenschaft zu meinem Beruf machen durfte. Für jeden Leser, der sich für eines meiner Bücher entscheidet. 

3) Urlaub – in die Berge oder an den Strand? 
Gibt es nicht die Auswahl: Stadt? Ich bin nämlich ein Städtereisen-Fan. Aber wenn ich mich zwischen Berge oder Strand entscheiden müsste, dann wohl Strand. 

4) Ihr Lieblingsbuch? 
„América“ von T.C. Boyle 

5) Ihr Tipp, wenn es mal stressig wird? 
Entspannende Musik hören, Tee trinken, eine Weile abschalten. 

6) Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
Ich lese gerade „Ich schweige für dich“ von Harlan Coben. 

7) Welches Buch können Sie immer wieder lesen? 
„Wie ein einziger Tag“ von Nicholas Sparks. Das ist einfach sooo schön! 

8) Ihr Berufswunsch als Kind? 
Floristin oder Autorin 

9) Mit wem würden Sie gerne einen Tag Ihr Leben tauschen? 
Oh, das ist eine gute Frage. Ich glaube, ich entscheide mich für Donald Trump. Ein Tag ist zwar nicht sehr lang, aber selbst da sollte es doch möglich sein, wieder ein bisschen Ordnung in die amerikanische Politik zu bringen. 

10) Und zum Abschluss - Sie haben drei Wünsche frei! Was wünschen Sie sich? 
Natürlich neben Gesundheit für mich und meine Familie und Weltfrieden, wünsche ich mir: 1. Dass ich so viel essen kann, wie ich will, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen. 2. Eine Verfilmung eines meiner Bücher. 3. Dass Alexis Bledel und Lauren Graham (Rory und Lorelai aus den „Gilmore Girls“) meine besten Freundinnen sind. :)

Hier geht es zu den Romanen von Manuela Inusa, erschienen im Blanvalet Verlag. 

Donnerstag, 30. Mai 2019

Zehn Fragen an Sy Montgomery

© Mathew Lomanno

Sy Montgomery wurde 1958 in Frankfurt geboren und lebt in den USA. Mit ihren Büchern „Rendezvous mit einen Oktopus“ und „Einfach Mensch sein“, die beide in Deutschland im Diogenes Verlag erschienen sind, bringt sie ihren Lesern das Verhalten und die Gefühle von Tieren näher und regt dazu an, sie uns öfter einmal zum Vorbild zu nehmen, anstatt sie nur als untergeordnete Arten wahrzunehmen. Aus ihren Erzählungen spricht die große Anerkennung und Bewunderung für die Natur in all ihren Formen und Ausprägungen, was die Lektüre so bewegend und außergewöhnlich macht. Für Sarahs Bücherregal hat sich Sy Montgomery die Zeit genommen, die Fragebogen „Zehn Fragen an …“ zu beantworten.

1) Am frühen Morgen - Kaffee oder Tee?
Kaffee, wenn es welchen gibt. Tee, wenn nicht.

2) Wofür sind Sie dankbar?
Meinen Ehemann und unseren Border Collie, Thurber. Unsere Farm mit ihren Feldern, jeden einzelnen Baum, Busch, jede Blume und jeden Halm darauf – besonders unseren gewaltigen Ahorn und unseren 120 Jahre alten Apfelbaum. Unsere Freunde, Menschen und andere. Die Vögel in unserem Vogelhaus. Die wilden Truthähne. Die Sterne, für meine Sinne und all die anderen Sinne, die Tiere haben, die ich mir nur vorstellen kann. Für Schnee und Regen, Essen und Trinken, Gesundheit und Glück – nicht nur für mich, sondern für alle.

3) Urlaub - in die Berge oder an den Strand?
Berge – Thurber versteht den Strand nicht so richtig.

4) Ihr Lieblingsbuch?
Charlotte’s Web von EB White.

5) Ihr Tipp, wenn es mal stressig wird?
Schau auf deine Lehrer und wisse, dass sie immer bei dir sind, in so vielen Formen. Erinnere dich, dass sie vielleicht auch eine bewegliche Nasenscheibe und einen Ringelschwanz haben können.

6) Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
Ich schlafe wortwörtlich neben einem Bücherregal! Kürzlich gelesen habe ich „Mamas Last Hug: Human and Animal Emotion“ von Frans Waal

7) Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?
„In The Memory House“ von meinem Ehemann, Howard Mansfield.

8) Ihr Berufswunsch als Kind?
Bevor ich lesen konnte, wollte ich Tierärztin werden. Aber kurz danach lernte ich zu lesen und wollte eine Autorin sein, die auf eine Art und Weise über Tiere schreibt, die Menschen dazu bewegt, sich so sehr um sie sorgen, dass es unseren Weg verändert und das Aussterben von Arten und Grausamkeit gegen einzelne Wesen verhindert.

9) Mit wem würden Sie gerne einen Tag Ihr Leben tauschen?
Prof. Ludvik von Drake. Er ist ein gigantischer männlicher pazifischer Riesenkrake im New England Aquarium. Ich möchte wissen, wie es sich anfühlt, mit meiner Haut zu schmecken, die Farbe und Form zu verändern und meinen knochenlosen Körper nach Belieben durch winzige Öffnungen zu zwängen.

10) Und zum Abschluss: Sie haben drei Wünsche frei! Was wünschen Sie sich?
Die globale Zerstörung des Klimas kann aufgehalten und umgekehrt werden.
Ein schmerzfreies Ende für die menschliche Bevölkerungsexplosion.
Dass Hunde so lange leben wie Menschen.

Ihr neuestes Buch "Einfach Mensch sein" ist eine wunderbare Sammlung von Erzählungen über Tiere und ihr Leben, verbunden mit wunderschönen Illustrationen. Erschienen ist der Roman als Hardcover im Diogenes Verlag am 20. März 2019.

Donnerstag, 17. Januar 2019

Zehn Fragen an Petra Schier


©Uschi Blech
Die Autorin Petra Schier hat schon viele Bücher veröffentlicht, vor allem historische Romane. Ihr Geschichtsstudium spiegelt sich in den großartig recherchierten Geschichten wieder, so unter anderem in der Reihe um die Apothekerin Adelina, die im späten 14. und frühen 15. Jahrhundert spielt. Für "Sarahs Bücherregal" hat Petra Schier zum Erscheinen ihres neuen Roman "Flammen und Seide" den Fragebogen "Zehn Fragen an ..." ausgefüllt. 

1) Am frühen Morgen - Kaffee oder Tee?
Weder noch. Ich mag Kaffee überhaupt nicht und von Tee (egal welche Sorte) wird mir schlecht. Deshalb eher Saft oder Kakao.

2) Wofür sind Sie dankbar?
Dankbar bin ich für sehr viele Dinge, und ich bemühe mich, auch im Kleinen immer das Große zu sehen und dafür dankbar zu sein.
Wenn ich ein paar größere Punkte aufzählen soll, dann:
Meine Familie.
Dass ich beruflich das tun kann, was ich am besten kann und das mit am meisten Freude bereitet: Geschichten erzählen.
Dass ich gesund bin.
Dass ich Menschen mit meinen Geschichten berühren kann.

3) Urlaub - in die Berge oder an den Strand?
Beides zusammen wäre am besten, aber tendenziell mehr am Strand.

4) Ihr Lieblingsbuch?
Nur eines? Das geht nicht.
Eines der Bücher, die mich zum Schreiben historischer Romane gebracht haben, ist „Die Stimme“ von Judith Merkle Riley, und die beiden weiteren Bände der Trilogie dürfen auch nicht unerwähnt bleiben: „Die Vision“ und „Die Zauberquelle“.
Außerdem „Emma“ von Jane Austen“ (und außerdem fast alle ihre übrigen Romane).

5) Ihr Tipp, wenn es mal stressig wird?
Ich schwöre auf Selbsthypnose (am liebsten mit den CDs von Werber Eberwein), mit deren Hilfe ich vor Jahren stressbedingte Panikattacken in den Griff bekommen habe.

6) Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
 Witzigerweise eines von meinen eigenen: Codename E.L.I.A.S. - Doppelschlag. Es ist der dritte Band meiner Action-Thriller-Serie Codename E.L.I.A.S. (erscheint unter meinem Pseudonym Mila Roth) und ich lese es nochmals selbst, weil ich in Kürze mit der Arbeit an Band 4 beginnen werde und auf diese Weise am besten wieder alle Details der Vorgeschichte in den Kopf bekomme. Bei vier bis sechs Manuskripten pro Jahr ist das einfach notwendig.
Auf meinem Kindle habe ich zusätzlich gerade den ersten Band der Redwood Love-Reihe von Kelly Moran, um ihn im englischen Original zu lesen. Ich hatte die Trilogie vergangenen November auf Deutsch gelesen. Sie hat mir soweit gut gefallen, aber ich habe mich über ein paar seltsame Ausdrücke bzw. Phrasen gewundert und will jetzt herausfinden, ob es sich um Übersetzungsfehler handelt oder ob man einfach nur die ursprüngliche amerikanische Lektorin mit den nassen Handtuch erschlagen sollte, weil sie sie nicht angemeckert hat. *lach* Meine Lektorinnen hätten das mit Sicherheit getan, wenn es mein Manuskript gewesen wäre.

7) Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?
Die, die ich unter Lieblingsbücher aufgezählt habe. Und einige Romane von Nora Roberts.

8) Ihr Berufswunsch als Kind?
Ich glaube, zeitweilig war es mal Tierärztin, aber ich wollte auch schon früh Autorin werden.

9) Mit wem würden Sie gerne einen Tag Ihr Leben tauschen?
Mit niemandem. Wirklich. Ich möchte nicht tauschen.

10) Und zum Abschluss: Sie haben drei Wünsche frei! Was wünschen Sie sich?
Mehr Zeit (nicht nur zum Schreiben, sondern auch mehr Freizeit).
Mehr Leserinnen und Leser, nicht nur für meine Bücher, sondern generell.
Mehr Toleranz, Liebe und Frieden auf der Welt.

Petra Schiers neuester Roman "Flammen und Seide" ist am 18. Dezember 2018 im Rowohlt Verlag erschienen und spielt im Rheinland im 17. Jahrhundert. Die Hauptfigur Madlen wächst einem sofort ans Herz, ich bin zwar noch Mitten in der Lektüre, aber mir gefällt das Buch bisher sehr gut. Hier geht es zu weiteren Informationen des Rowohlt Verlags. 


Donnerstag, 1. November 2018

Zehn Fragen an Hanna Caspian


Morgen erscheint der Roman „Gut Greifenau – Abendglanz“ von Hanna Caspian, der Beginn einer Romanreihe, die der Verlag Droemer Knaur als „Downton Abbey in Hinterpommern“ beschreibt. Auf jeden Fall verspricht der Klappentext eine spannende und emotionale Familiensaga, die neugierig macht. Für Sarahs Bücherregal hat die Autorin jetzt schon den Fragebogen „Zehn Fragen an...“ ausgefüllt, damit ihre Leser sie besser kennenlernen können.
Hanna Caspian (© Traumstoff)

1) Am frühen Morgen - Kaffee oder Tee?
Am frühen Morgen setzte ich mich mit einer großen Kanne Kaffee an den Schreibtisch. Sehr viel später, schon zur Mittagszeit, frühstücke ich. Dann trinke ich aber Earl Grey Tea.

2) Wofür sind Sie dankbar?
Dass ich es tatsächlich geschafft habe, Autorin zu werden. Ich habe lange davon geträumt, und irgendwann den Sprung gewagt. Dann merkt man, es ist kein einfacher Job. Das stellt man sich immer nur so vor. Viel Selbstdisziplin und Durchhaltevermögen sind da gefragt. Ein dickes Fell und einen Dickschädel kann man auch sehr gut gebrauchen. Ich hab mich durchgeboxt. Und hier bin ich. Tata. Dafür klopfe ich mir selbst auf die Schultern und bin mir dankbar. Klingt vielleicht eine Spur egozentrisch, aber ich weiß, wie schwer es war.

3) Urlaub - in die Berge oder an den Strand?
Meer, Meer und noch mehr Meerchen. Ich bin eine absolute Wasserratte. Von mir aus darf es auch Urlaub an einem Bergsee sein. Mich stören die Berge rundherum nicht besonders. Sie sehen eigentlich ganz hübsch aus, so, wie sie da so bewegungslos rumstehen.

4) Ihr Lieblingsbuch?
Eine überaus schwierige Frage an eine Autorin. Ich liebe gute Geschichten. Die finde ich auch in allen Genres. Da ich allerdings den Rest meines Lebens auch einfach lesend verbringen könnte, soll ich mich auf ein einziges Buch festlegen? Das geht gar nicht.

5) Ihr Tipp, wenn es mal stressig wird?
Sich wenigstens einen ganzen Tag ausklinken. Komplett den Kopf durchpusten lassen. Ein Tag an der holländischen Nordsee – von Köln aus die nächste erreichbare Küste – bewirkt wahre Wunder. Und bei einer Frites Spezial und einem belgischen Starkbier im Dünencafé vergehen alle Sorgen. 

6) Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
Die „Chronik 1920“, die „Chronik 1921“, die „Chronik 1922“ und die „Chronik 1923“. Jetzt dürfen alle mal Vermutungen anstellen.

7) Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?
Alle Steven King Romane. Alle vom Preston & Child-Duo. „The Circle“ von Dave Eggers. „Gone Girl“, überhaupt alle „Girl“-Thriller.
Zum Vergnügen lese ich gerne abseits meines eigenen Genres.  Bei historischen Büchern setze ich zu sehr die Brille der Autorin auf. Dabei will ich doch nur die Leserin sein. Das klappt aber oft nicht so gut.

8) Ihr Berufswunsch als Kind?
Zirkusakrobatin. Tja, ich war sechs, oder vielleicht auch sieben. Anscheinend hatte ich schon immer den kreativen Drang zu Luftakrobatik, Spannung und Drahtseilakten.

9) Mit wem würden Sie gerne einen Tag Ihr Leben tauschen?
Mit Hermine Granger. Sie ist wissbegierig, zielgerichtet, kann zaubern und sogar ein wenig durch die Zeit reisen. Das sollte doch reichen, um einen Tag lang richtig Spaß zu haben.

10) Und zum Abschluss: Sie haben drei Wünsche frei! Was wünschen Sie sich?
Weltfrieden. Wirklich. Auch wenn es so unwahrscheinlich klingt, oder vielleicht gerade deswegen.
Etwas naheliegender ist schon mein nächster Wunsch: ein eigener Swimmingpool. Das ist mein absoluter Traum.
Das Wichtigste zum Schluss: Glück und Gesundheit für mich und für alle meine Lieben.

"Gut Greifenau - Abendglanz" erscheint am 2. November 2018 im Verlag Droemer Knaur. Hier geht es zu weiteren Informationen des Verlags. 

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Zehn Fragen an Thorsten Steffens

© Helge Strauss

Lustige Bücher, die nicht gleich plump und simpel daherkommen, gibt es nicht wie Sand am Meer. Thorsten Steffens ist mit „Klugscheißer Royale“ jedoch genau so ein Buch gelungen. Für Sarahs Bücherregal hat der Lehrer und Autor den Fragebogen „Zehn Fragen an...“ ausgefüllt.

1) Am frühen Morgen - Kaffee oder Tee?
Definitiv Tee! Ich bin absoluter Grüntee-Fan.
Anfangs habe ich ihn nur getrunken, weil er so gesund ist. Inzwischen mag ich ihn auch sehr gern.

2) Wofür sind Sie dankbar?
Für so vieles: Für meine Freunde, meine Gesundheit, für alles, was mir bisher tolles im Leben wiederfahren ist. Dafür, dass ich niemals Hunger leiden oder einen Krieg miterleben musste.

3) Urlaub - in die Berge oder an den Strand?
Weder noch. Wenn schon Urlaub, dann Städtereisen. Insgesamt finde ich Urlaub allerdings sehr anstrengend mit An- und Abreise. Danach bin ich in der Regel erst so richtig „reif für den Urlaub“.

4) Ihr Lieblingsbuch?
„Novemberkatzen“ von Mirjam Pressler.

5) Ihr Tipp, wenn es mal stressig wird?
Nicht in Urlaub fahren 😊. Nein, Spaß beiseite. Mir hilft es, die Seele einfach mal baumeln zu lassen: zu Hause ein Buch lesen, die Lieblingsserie bingewatchen, einfach mal nichts tun und fünf gerade sein lassen. Viele Dinge können auch einfach mal warten.

6) Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
Momentan liegen da viele verschiedene Bücher, die ich abwechselnd lese. Sehr unorganisiert, aber irgendwie funktioniert das. Ich lese immer in dem Buch weiter, auf das ich gerade am meisten Lust habe.

7) Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?
Bisher habe ich nur ganz wenige Bücher noch ein zweites oder drittes Mal gelesen. Einige Bücher lese ich in meiner Funktion als Lehrer allerdings noch einmal, bevor ich sie dann im Unterricht mit einer Klasse behandle.

8) Ihr Berufswunsch als Kind?
Das hat sich ständig geändert. Lehrer, Sänger, Dolmetscher, Zeitungsredakteur, Autor.

9) Mit wem würden Sie gerne einen Tag Ihr Leben tauschen?
Das Leben wirklich eintauschen mit jemand anderem würde ich nicht wollen. Das fände ich auch sehr undankbar. Aber einen Tag zusammen mit einem interessanten Menschen verbringen – das würde ich sehr gern. Zum Glück durfte ich das auch schon ein paar Mal: Zum Beispiel mit einem echten Star-Fotografen, der meine ersten Autorenfotos geschossen hat. Oder mit einer ganz talentierten Restaurantbesitzerin, die mir Kochen beigebracht hat. Meine Lieblingssängerin aus den 80er Jahren  habe ich auch persönlich kennengelernt und war mit ihr beispielsweise zusammen im Tonstudio.

10) Und zum Abschluss: Sie haben drei Wünsche frei! Was wünschen Sie sich?
1. Frieden natürlich. Wer würde sich das nicht wünschen?
2. Dass die Menschen generell lernen, netter zu einander zu sein. Wenn jeder Mensch andere so behandeln würde, wie er selbst gern behandelt werden möchte, wäre das schon ein großer Schritt in die richtige Richtung.
3. Und dass wir Menschen endlich anfangen, Tiere besser zu behandeln.

Vielen Dank für die Antworten an Thorsten Steffens!

Thorsten Steffens ist selber Lehrer und so wundert es nicht, dass es auch die Hauptfigur seines Romans „Klugscheißer Royale“ am Ende vor eine Schulklasse verschlägt. Auch die Call Center Vergangenheit teilt er mit Timo Seidel, dennoch sollte man Autor und Protagonist hier nicht in einen Topf werfen. Seine „Lehrerkomödie“ kann ich nur weiterempfehlen, hier findet ihr meine Rezension zu seinem Buch.


Weitere Informationen erhaltet ihr auf der Homepage von Thorsten Steffens unter www.thorstensteffens.com. 

Montag, 25. Juni 2018

Zehn Fragen an Claire Winter

© Michael Scheel

Claire Winter hat gerade ihren neuen Roman „Die geliehene Schuld“ veröffentlicht, eine packende Geschichte über die unruhigen Zeiten im jungen Nachkriegsdeutschland. Die „Stunde null“, wie man sie im Geschichtsunterricht kennengelernt hat, war in der Realität nicht umsetzbar, zu viele Männer waren gefallen oder durch die Nazi-Zeit belastet, zu wenig Personal stand für unglaublich viele Posten zu Verfügung. Und so gab es an vielen Stellen Nazis, die sich über Umwege wieder in System geschmuggelt hatten oder auch durch Kooperation mit den Besatzungsmächten Vorteile bekamen. Claire Winter verbindet diesen Hintergrund mit der persönlichen Geschichte der Journalistin Vera, die in diesem Millieu recherchiert.
Für Sarahs Bücherregal hat Claire Winter jetzt den Fragebogen „Zehn Fragen an...“ beantwortet, damit die Leser die Autorin ein wenig besser kennenlernen können.

1) Am frühen Morgen - Kaffee oder Tee?
Kaffee – eindeutig, den brauche ich um wach zu werden. Am liebsten in der Cappuccino-Variante.

2) Wofür sind Sie dankbar?
Für unglaublich viel – dass ich meinen Mann kennengerlernt habe, dass wir gesund sind, für meine Familie und Freunde; dass ich das Schreiben zu meinem Beruf machen konnte, dass ich in einem Land geboren wurde, das demokratisch ist  und ich - anders als viele Menschen in anderen Gebieten dieser Welt - nie einen Krieg oder Hunger erleben musste ...

3) Urlaub - in die Berge oder an den Strand?
Ich mag beides, aber wenn ich wählen müsste, dann den Strand. Ich liebe das Meer und seine Weite und wenn ich lange nicht dort war – ich lebe ja in Berlin  - dann zieht es mich dorthin.

4) Ihr Lieblingsbuch?
Ehrlich gesagt habe ich das nicht – es gibt viele Bücher, die eine große Bedeutung für mich haben und mich geprägt haben und auch immer wieder neue Bücher, die das weiter tun. Ich bin außerdem auch jemand, der gerne die unterschiedlichsten Genres liest, je nach Stimmung und manchmal auch als Gegenpol zu meinem eigenen Schreiben.

5) Ihr Tipp, wenn es mal stressig wird?
Wenn es die Zeit erlaubt – raus und bewegen oder sogar Sport machen. Das hilft mir jedenfalls am besten, übrigens auch, wenn ich mal beim Schreiben nicht weiterkomme. Dabei habe ich oft neue Ideen, Eingebungen und Inspirationen.

6) Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
„Adressat Unbekannt“ von Kressmann Taylor und „Der Club“ von Takis Würger.

7) Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?
Ich lese ein Buch eigentlich selten zweimal. Einfach, weil es so viele tolle, spannende und wichtige Bücher gibt, da fällt mir die Wahl ohnehin schon schwer, weil die Zeit nie reicht, sie alle zu lesen ...

8) Ihr Berufswunsch als Kind?
Ärztin und später Ägyptologin.

9) Mit wem würden Sie gerne einen Tag Ihr Leben tauschen?
Spannende Frage. Mit der Queen, Barak Obama, als er Präsident war oder dem Dalai Lama wahrscheinlich. Noch lieber würde ich aber ehrlich gesagt gerne einen Tag in eine andere historische Zeit reisen können, um persönlich zu erleben, wie es sich angefühlt haben muss, damals zu leben – in die 20er Jahre zum Beispiel oder auch ins 18. Jahrhundert.

10) Und zum Abschluss: Sie haben drei Wünsche frei! Was wünschen Sie sich?
Dass die Dinge, für die ich dankbar bin, so bleiben; Frieden - und mehr Toleranz und Mitgefühl  in dieser Welt. Das sind strenggenommen vier Wünsche, aber Toleranz und Mitgefühl gehören für mich zusammen.

Vielen Dank für die Antworten an Claire Winter!

 Ich konnte von ihr bereits zwei Romane lesen und rezensieren. Einmal "Die geliehene Schuld" (meine Rezension findet ihr hier) und dann "Die verbotene Zeit", ebenfalls ein sehr spannender Roman über eine starke Frauenfigur mit viel historischem Hintergrund. Hier könnt ihr meine Rezension nachlesen. Beide Romane sind im Diana Verlag erschienen.


Dienstag, 22. Mai 2018

Zehn Fragen an Marita Spang


Die Autorin Marita Spang ist bekannt für ihre historischen Romane mit starken Frauenfiguren, immer großartig recherchiert und detailliert geschrieben. Jetzt hat sie für Sarahs Bücherregal den Fragebogen "Zehn Fragen an..." beantwortet.

1. Am frühen Morgen - Kaffee oder Tee?
Nur Kaffee; davon bin ich morgens geradezu abhängig.

2. Wofür sind Sie dankbar?
Für die Beziehung zu meinem Mann Jürgen, mit dem ich im November diesen Jahres schon 38 Jahre zusammen bin.
Für meine Familie, in der zum Glück alle noch gesund sind; selbst meine über 80-jährigen Eltern.
Für meinen beruflichen Erfolg durch 30 Jahre als selbstständige Unternehmensberaterin, durch den ich so viel verdienen konnte, dass ich mich jetzt überwiegend auf die Schriftstellerei konzentrieren kann.
Für meinen immer größeren Erfolg als Schriftstellerin dank immer mehr treuer Leserinnen und Leser.
Für meinen neuen Verlag, der mir nun als Autorin die Chance meines Lebens eröffnet.
Und dafür, dass ich in einer ganz anderen Zeit in Deutschland leben darf, als die Figuren meiner Romane.

3. Urlaub - in die Berge oder an den Strand?
Ich mag sowohl die Berge als auch das Meer. Allerdings halte ich es höchstens einen Tag aus, nur faul am Strand zu liegen. Und das auch nur, wenn ich ein gutes Buch dabei lesen kann.
Am liebsten mache ich Rundreisen, so wie dieses Jahr durch Schottland, die mich durch ganz verschiedene Landschaften und historische Städte führen.

4. Ihr Lieblingsbuch?
Diese Frage ist wirklich nicht leicht zu beantworten, da ich seit frühester Jugend eine richtige Leseratte bin. Einige Bücher, die ich mindestens dreimal gelesen habe:

Margaret Mitchell:        „Vom Winde verweht“
Annemarie Selinko:    „Desirée“
Pearl S. Buck:               „Die gute Erde“.

Zu meinen Lieblingsschriftstellerinnen gehört Rebecca Gablé, die auch das große Vorbild für meine Historienromane ist. Immer sehr gerne gelesen habe ich auch die Bücher von Elizabeth George und Val McDermid.

5. Ihr Tipp, wenn es mal stressig wird?
Da ich mit dem Schreiben begonnen habe, während ich noch in einer „normalen“ Arbeitswoche bis zu 60 Std. unterwegs war, war Stress viele Jahre lang mein Dauerbegleiter.
Bis heute helfen mir an stressigen Tagen die Methoden des Selbstmanagements: sorgfältig planen, was ich wann tun möchte, und priorisieren, was am wichtigsten ist, und das zuerst tun. Und mir an jedem Tag eine kleine Belohnung gönnen; dies ist heute noch am häufigsten das Weiterschreiben an einem neuen Buch.

6. Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
„Antonias Tochter“ von Nora Elias. Sie hat den diesjährigen DeLiA-Preis gewonnen und ihr Buch hat mich sehr gefesselt.
Als nächstes werde ich mit einem Roman meiner lieben Schriftstellerkollegin Britta Orlowski beginnen: „Maistöcke“, das ist eine Variante der Geschichte von Jack the Ripper.

7. Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?
Das ist zweifellos „Vom Winde verweht“ von Margaret Mitchell. Ich habe es mindestens 7 Mal, eher noch mehr, gelesen.

8. Ihr Berufswunsch als Kind?
Interessanterweise wusste ich schon mit 13 Jahren, dass ich am liebsten Psychologie studieren würde. Damals wollte ich Strafgefangenen helfen, wieder ins normale Leben zurückzufinden.
Als ich dann wirklich zu studieren begann, war dies aber überhaupt kein Motiv mehr. Bis heute habe ich noch keine Sekunde bereut, diesen faszinierenden Beruf ergriffen zu haben, der mir jetzt auch als Autorin immer wieder hilft.

9. Mit wem würden Sie gerne einen Tag Ihr Leben tauschen?
Tatsächlich aus reiner Neugier mit Herzogin Kate Middleton von England oder Prinz Harry’s zukünftiger Ehefrau Meghan. Ich wüsste doch einmal zu gerne, wie ein normaler Tag im Leben dieser weiblichen Royals aussieht.

10. Und zum Abschluss: Sie haben drei Wünsche frei! Was wünschen Sie sich?
1.Wunsch:
Dass Politiker wie Donald Trump, Wladimir Putin, Recep Erdogan und vor allem Diktatoren wie Bashar al-Assad und Kim Jong-Un schnellstens in der Versenkung verschwinden.

2. Wunsch:
Dass mein Mann und ich noch viele Jahre gesund bleiben und unserer Leidenschaft, dem Reisen durch aller Herren Länder, frönen können.

3. Wunsch:
Dass ich irgendwann einen Bestseller schreibe.

Vielen Dank an Marita Spang für die Antworten. Folgende drei Bücher der Autorin konnte ich bereits lesen und rezensieren:





















"Hexenliebe"