„Die Engelmacherin“ ist
großartig geschrieben, spannend bis ins kleinste Detail und wieder mit
großartigen sympathischen Charakteren besetzt. Patriks Frau Erica, die als
Schriftstellerin arbeitet, ermittelt auf eigene Faust in diesem Fall, der sie
schon seit Jahren interessiert und bringt sich und auch ihre Schwester Anna
damit in große Gefahr. Spannend ist auch die Geschichte um eine Gruppe Männer,
die früher als Jungen auf dem Internat waren, während Ebbas Familie verschwand.
Obwohl sie völlig unterschiedliche – und spannende – Charaktere sind, scheint
sie etwas zu verbinden. John Holm ist inzwischen Vorsitzender der
rechtsradikalen Partei „Schwedens Freunde“ und mit ihnen gerade ins Parlament
eingezogen, auch die anderen haben auffallende Biografien und scheinen sich mit
dem „normalen Leben“ nicht abgeben zu wollen. Die Frage, ob sie etwas mit dem
Verschwinden der Familie zu tun haben oder nur zufällig vor Ort waren, erhöht
die Spannung noch, ihre kleinen Hintergrundgeschichten schaffen ein stimmiges
Bild für die Geschichte und helfen dem Leser, der Story zu folgen und die
Charaktere zu verstehen.
Camilla Läckberg ist mit „Die
Engelmacherin“ wieder ein mitreißender Krimi gelungen, der einen von der ersten
bis zur letzten Seite mit Hochspannung fesselt. Besonders die
Hintergrundgeschichten der Ermittler machen die Bücher von Camilla Läckberg so
lesenswert, schnell empfindet man alle als Freunde und freut sich, sie in jedem
Buch wiederzusehen. Wer die Reihe einmal begonnen hat, wird nicht wieder damit
aufhören können.
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